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PSts‘in Bär überreicht Förderbescheide für das automatisierte Fahren

Quelle: BMVI

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) startet ein neues Modellprogramm, mit dem innovative Ansätze zur Landschaftsgestaltung in den Regionen gefördert werden. Mit insgesamt 640.000 Euro werden fünf Regionen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Konzepte unterstützt:

  1. Landschaftsgestaltung in der Mecklenburgischen Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern)
  2. Kulturlandschaftsgestaltung als Stadt-Land-Prozess im Schwarzatal (Thüringen)
  3. Landschaftskonzept 2020+ für die Metropolregion Rhein-Neckar (Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz)
  4. Postindustrielle Kulturlandschaft der Metropole Ruhr (Nordrhein-Westfalen)
  5. Netzwerk Regionalparks Brandenburg-Berlin (Brandenburg/Berlin)

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Deutschland ist geprägt durch seine Regionen mit ihren unterschiedlichen Landschaften. Die regionale Vielfalt ist eine unserer Stärken und prägt unsere Identität. Landschaften unterliegen immer auch dem Wandel. Wir wollen die Regionen dabei unterstützen, diesen Wandel aktiv zu gestalten, schützenswerte Landschaften zu erhalten und behutsam weiter zu entwickeln. Dafür brauchen die Regionen heute neue, innovative Instrumente und Konzepte.

Insgesamt 15 Regionen haben sich für das BMVI-Modellprogramm beworben. Kriterium bei der Auswahl der fünf Modellregionen war unter anderem eine repräsentative Vielfalt der in Deutschland vorhandenen Landschaftstypen. Das Spektrum der Modellregionen reicht von der naturnahen Mecklenburgischen Seenplatte über die Regionalparks in Berlin-Brandenburg, den postindustrielle Landschaften im Ruhrgebiet, dem ländlichen Schwarzatal bis zur wirtschaftsstarken Metropolregion Rhein-Neckar.

Das Modellprogramm ist für zwei Jahre angelegt, es startet im Juni 2017 und wird 2019 abgeschlossen sein. Die Strategien zur Landschaftsentwicklung, die im Rahmen dieses Vorhabens in den Regionen entwickelt und erprobt werden, sollen Beispielcharakter haben und - bei erfolgreichem Testlauf - auch in anderen Regionen Anwendung finden können. Neben der Erstellung von Konzepten liegt der Fokus der Förderung auf der Umsetzung konkreter Vorhaben. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die agl Hartz • Saad • Wendl Landschafts-, Stadt- und Raumplanung aus Saarbrücken. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) setzt das Modelprogramm im Auftrag des BMVI um.

Mehr Informationen zum BMVI-Modellprogramm und den teilnehmenden Regionen unter: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/MORO/Forschungsfelder/2016/landschaftsgestaltung/01-Start.html