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PSts Ferlemann

Quelle: BMVI

Die Umsetzung der E 233 im westlichen Niedersachsen kommt planerisch gut voran. Nachdem der Bund bereits sein Einverständnis mit den Planungen des 3. und 8. Planungsabschnittes im zurückliegenden Halbjahr erteilt hat, sind nun zwei weitere Schritte zur Realisierung der Europastraße, beide im Landkreis Cloppenburg gelegen, erfolgt.

Wie Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, heute verkündete, haben die Planungen für den rund 10,2 Kilometer langen 4. Planungsabschnitt der E 233 zwischen Löningen und der Kreisgrenze zum Landkreis Emsland sowie für den rund 8,2 Kilometer langen 6. Planungsabschnitt zwischen Lastrup und Cloppenburg den sogenannten "Gesehenvermerk" erhalten. Mit dem Gesehenvermerk erteilt der Bund sein Einverständnis mit den Planungen des Landes Niedersachsen und schafft die Voraussetzungen für das Planfeststellungsverfahren mit dem abschließenden Baurecht.

Ferlemann:

Die E 233 zwischen der A 31 bei Meppen und der A 1 bei Cloppenburg ist eine wichtige Ost-West-Verbindung im Nordwesten Deutschlands. Nicht nur die Genehmigung von 4 der insgesamt 8 Planungsabschnitte der E 233 in kürzester Zeit, sondern auch ihre Einstufung im aktuellen Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen in den "Vordringlichen Bedarf" auf gesamter Länge unterstreicht die Wichtigkeit des Projektes für den Bund. Die E 233 bringt eine erhebliche Verbesserung der Verkehrsbeziehungen aus den Niederlanden mit den deutschen Nord- und Ostseehäfen sowie bis in den baltischen und skandinavischen Raum hinein und wird dazu beitragen, vorhandene Erreichbarkeitsdefizite abzubauen und Raumerschließungen im westlichen Niedersachsen zu fördern.