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PSts Ferlemann

Quelle: BMVI

Der Ausbau der Schienenstrecke von der Deutsch-Niederländischen Grenze über Kaldenkirchen und Viersen bis nach Rheydt-Odenkirchen in Nordrhein-Westfalen rückt in den "Vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030. Bislang war das Projekt (Nummer 2-025-V01) im "Potentiellen Bedarf" enthalten. Die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme wurde nun gutachterlich bestätigt. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass die konkreten Planungen beginnen können.

Ferlemann:

Ich freue mich über das positive Bewertungsergebnis. Die Voraussetzungen für die Planungen des Ausbaus sind damit gegeben. Die Strecke ist bedeutsam für den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr. Das Projekt schafft eine direkte Schienenverbindung zwischen den Städten Düsseldorf und Eindhoven und eine Verbindung zwischen den Häfen Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam mit dem Ruhrgebiet.

Das Projekt ist zudem Bestandteil der gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden laufenden Machbarkeitsstudie „3RX“ zur Optimierung des Schienenverkehrs zwischen den Nordseehäfen und dem Ruhrgebiet.

Vorgesehene Ausbaumaßnahmen:

Um mehr und schnellere Züge im Personenverkehr zwischen Düsseldorf bzw. der Niederrhein-Region und Venlo/Eindhoven (NL) zu ermöglichen und mehr Kapazitäten für den Güterverkehr zu schaffen, wird die Strecke zwischen Dülken und Kaldenkirchen sowie der Abschnitt zwischen Rheydt und Rheydt-Odenkirchen zweigleisig ausgebaut. Über eine neue Verbindungskurve im Raum Viersen wird die Bahnstrecke Viersen - Venlo (NL) mit der Strecke in Richtung Krefeld und dem Ruhrgebiet verbunden.

Die Investitionen in das Projekt liegen bei rund 130 Millionen Euro.