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Bundesminister Scheuer:

Bei uns in Deutschland werden viele Spiele verkauft – insbesondere in Zeiten von Corona – aber leider noch nicht entwickelt. Das wollen wir mit der Games-Förderung des Bundes nachhaltig ändern und Deutschland international konkurrenzfähig machen: 250 Millionen Euro Bundesförderung sind ein starkes Signal! Seit 28. September 2020 können Anträge für die großvolumige Förderung des Bundes eingereicht werden. Anfang Dezember 2020 sind die ersten Projekte an den Start gegangen. Wir freuen uns über weitere Anträge!

Die Computerspielebranche ist eine global stark wachsende Branche. Deutschland ist der größte Markt in Europa und der fünftgrößte Markt weltweit. Als Teil der digitalen Kreativbranche weist die Computerspieleentwicklung eine hohe Innovationskraft auf. Neben technischen Innovationen (z.B. in den Bereichen Grafikverarbeitung, 3D-Modellierung, Virtual Reality) und kulturellen Neuerungen sind auch Prozess- und wirtschaftliche Innovationen zu beobachten. Auch andere Wirtschaftsbereiche (wie Filmwirtschaft, Architektur- und Baubranche, Mobilität, Bildung, Gesundheit und Pflege) profitieren von den technischen Innovationen und dem Know-how der Branche.

Trotz steigender Gesamtumsätze der Branche schrumpft jedoch der Marktanteil deutscher Unternehmen. Ebenso ist auch die absolute Anzahl der in Deutschland in der Branche beschäftigten Personen rückläufig bzw. stagnierend.

Im Koalitionsvertrag von Februar 2018 haben CDU/CSU und SPD vereinbart, eine Computerspieleförderung auf Bundesebene einzuführen. Der Entwicklerstandort Deutschland soll damit gestärkt und international wettbewerbsfähig gemacht werden.

Der Bund investiert in den kommenden Jahren 250 Millionen Euro in diese wichtige Zukunftsbranche.

Fördermöglichkeiten

Im Jahr 2019 wurde die Pilotphase zur Computerspieleförderung des Bundes für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung umgesetzt.

Die Förderrichtlinie für die Produktionsförderung mit größeren Förderbeträgen und der erste Förderaufruf wurden am 28. August 2020 veröffentlicht.

Die Einreichung von Anträgen ist ab dem 28. September 2020 möglich.

Die Förderung erfolgt auf dem Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und richtet sich an Unternehmen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Nach den Vorgaben der Europäischen Kommission muss ein Computerspiel einen Kulturtest bezüglich des Spielinhalts und des kulturellen Hintergrunds als Fördervoraussetzung bestehen.

Eine Übersicht zum Antragsprozess und alle notwendigen Unterlagen und Informationen finden Sie hier.

Übersicht über die geförderten Projekte

In der Pilotphase der Computerspieleförderung wurden rund 230 Förderprojekte bewilligt, mehrere Vorhaben sind schon abgeschlossen.

Für die Pilotförderung wurden bisher rund 27 Millionen Euro an Haushaltsmitteln gebunden.

99 Prozent der Projekte aus der Pilotförderung sind von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), davon sogar 87 Prozent von Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern.

In der zweiten Phase der Computerspieleförderung sind insgesamt bisher rund 50 Anträge eingegangen. Die geplanten Entwicklungskosten bewegen sich im Bereich von 60.000 Euro bis 9 Millionen Euro.

  • Bild zum Projekt "Travian: Legends Mobile"

    Quelle: Travian: Legends Mobile / Travian.com

    Travian: Legends Mobile

    Datum: 01.04.2021

    Thema: laufend

  • Bild zum Projekt "SWISH VR"

    Quelle: SWISH VR Key Visual / K5 Factory GmbH

    SWISH VR

    Datum: 01.04.2021

    Thema: laufend

  • Bild zum Projekt "Seven Sins"

    Quelle: Seven Sins / Bonus Level Entertainment UG

    Seven Sins

    Datum: 01.04.2021

    Thema: laufend

  • Bild zum Projekt "Curious Expedition 2: The Club Stories DLC"

    Quelle: Curious Expedition 2: The Club Stories DLC / Maschinen-Mensch UG

    Curious Expedition 2: The Club Stories DLC

    Datum: 01.04.2021

    Thema: laufend

Visualisierte Beschreibungen der geförderten Projekte finden Sie hier.

Hinweis:

Die visualisierten Projektbeschreibungen auf dieser Seite basieren auf Beiträgen der einzelnen Fördernehmer und enthalten daher nicht alle aktuell bewilligten Projekte.

Die formelle Veröffentlichung von geförderten Vorhaben erfolgt über den Förderkatalog der Projektförderung des Bundes.

Die geographische Verteilung der Projekte und weitere Grundinformationen sind auf der Förderlandkarte des BMVI abrufbar.

Fragen und Kontakt

Für Detailfragen zur Antragstellung, z.B. formale, fachliche oder betriebswirtschaftliche Anforderungen steht der vom BMVI beauftragte Projektträger DLR gerne zur Verfügung:
E-Mail: games@dlr.de
Hotline: +49 228 3821-1850

Allgemeine Fragen zum Förderprogramm können an das im BMVI zuständige Referat DG 21 (Förderinitiativen, Dateninnovationen) gerichtet werden:
E-Mail: games@bmvi.bund.de

Presseanfragen senden Sie bitte an neuigkeitenzimmer@bmvi.bund.de.

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