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Bundesminister Scheuer begutachtet ein Computerspiele-Projekt

Quelle: BMVI

Bundesminister Andreas Scheuer:

Bei uns in Deutschland werden viele Spiele verkauft – insbesondere in Zeiten von Corona – aber leider noch nicht entwickelt. Das wollen wir mit der Games-Förderung des Bundes ändern und Deutschland international konkurrenzfähig machen: 250 Millionen Euro Bundesförderung sind ein starkes Signal! Ab 28. September 2020 läuft die Einreichungsfrist für die großvolumige Förderung des Bundes. Erste Games-Großprojekte gebe ich bis Ende des Jahres frei.

Die Computerspielebranche ist eine global stark wachsende Branche. Deutschland ist der größte Markt in Europa und der fünftgrößte Markt weltweit. Als Teil der digitalen Kreativbranche weist die Computerspieleentwicklung eine hohe Innovationskraft auf. Neben technischen Innovationen (z.B. in den Bereichen Grafikverarbeitung, 3D-Modellierung, Virtual Reality) und kulturellen Neuerungen sind auch Prozess- und wirtschaftliche Innovationen zu beobachten. Auch andere Wirtschaftsbereiche (wie Filmwirtschaft, Architektur- und Baubranche, Mobilität, Bildung, Gesundheit und Pflege) profitieren von den technischen Innovationen und dem Know-how der Branche.

Trotz steigender Gesamtumsätze der Branche schrumpft jedoch der Marktanteil deutscher Unternehmen. Ebenso ist auch die absolute Anzahl der in Deutschland in der Branche beschäftigten Personen rückläufig bzw. stagnierend.

Im Koalitionsvertrag von Februar 2018 haben CDU/CSU und SPD vereinbart, eine Computerspieleförderung auf Bundesebene einzuführen. Der Entwicklerstandort Deutschland soll damit gestärkt und international wettbewerbsfähig gemacht werden.

Der Bund investiert in den kommenden Jahren 250 Millionen Euro in diese wichtige Zukunftsbranche.

Fördermöglichkeiten

Im Jahr 2019 wurde die Pilotphase zur Computerspieleförderung des Bundes für kleinere Vorhaben bis 200.000 Euro Förderung umgesetzt.

Die Förderrichtlinie zur Produktionsförderung mit größeren Förderbeträgen in der zweiten Stufe wurde mit der EU-Kommission im Rahmen des Notifizierungsverfahrens abgestimmt. Die Förderrichtlinie und der erste Förderaufruf wurden am 28. August 2020 veröffentlicht.

Die Einreichung von Anträgen ist ab dem 28. September 2020 möglich.

Die Förderung erfolgt auf dem Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und richtet sich an Unternehmen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Nach den Vorgaben der Europäischen Kommission muss ein Computerspiel einen Kulturtest bezüglich des Spielinhalts und des kulturellen Hintergrunds als Fördervoraussetzung bestehen.

Eine Übersicht zum Antragsprozess und alle notwendigen Unterlagen und Informationen finden Sie hier.

Übersicht über aktuelle Förderprojekte

Aus der Pilotphase der Computerspieleförderung gibt es mittlerweile über 200 Förderprojekte, die laufen oder unmittelbar am Start stehen, 4 weitere sind schon abgeschlossen.
Das BMVI hat für die Pilotförderung bisher mehr als 30 Millionen Euro an Haushaltsmitteln gebunden bzw. für noch ausstehende Anträge eingeplant.

99 Prozent der Projekte aus der Pilotförderung sind von Klein- und Mittleren Unternehmen, davon sogar 87 Prozent von Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern.
Die Pilotförderung des Bundes umfasst aktuell mehr als 70 Prozent aller gamesbezogenen Förderprojekte in Deutschland.

Visualisierte Beschreibungen der geförderten Projekte finden Sie hier.

Hinweis:

Die visualisierten Projektbeschreibungen auf dieser Seite basieren auf Beiträgen der einzelnen Fördernehmer und enthalten daher nicht alle aktuell bewilligten Projekte.

Die formelle Veröffentlichung von geförderten Vorhaben erfolgt über den Förderkatalog der Projektförderung des Bundes.

Die geographische Verteilung der Projekte und weitere Grundinformationen sind auf der Förderlandkarte des BMVI abrufbar.

Fragen und Kontakt

Zu Detailfragen zur Förderung, z.B. formale, fachliche oder betriebswirtschaftliche Anforderungen steht der vom BMVI beauftragte Projektträger DLR gerne zur Verfügung:
E-Mail: games@dlr.de
Hotline: +49 228 3821-1850

Allgemeine Fragen zum Förderprogramm können an das im BMVI zuständige Referat DG 21 (Förderinitiativen, Dateninnovationen) gerichtet werden:
E-Mail: games@bmvi.bund.de

Presseanfragen senden Sie bitte an neuigkeitenzimmer@bmvi.bund.de.

Anmeldung zum Informationsverteiler

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