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Verkehr Autobahn in der Dämmerung

Quelle: Fotolia / Manfred Steinbach

Als Europas Transitland Nummer 1 ist Deutschland ganz besonders auf ein leistungsfähiges Fernstraßennetz angewiesen. Sichere und komfortable Straßen bedeuten Mobilität und sind eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Teilhabe des Einzelnen am gesellschaftlichen Leben. Da die Straße auch künftig ein Hauptverkehrsträger sein wird, sind sichere und komfortable Straßen auch in Zukunft unerlässlich.

Aber die Straßen stehen, ganz wörtlich genommen, unter Druck: Der Verkehr nimmt stetig zu und erfordert einen hohen Erhaltungsaufwand. Gleichzeitig müssen Bundesfernstraßen durch mehrstreifige Erweiterungen, Ortsumgehungen oder die Errichtung neuer Teilstrecken ausgebaut werden. Das BMVI setzt einen Schwerpunkt auf die Erhaltung und den Ausbau des vorhandenen Fernverkehrsnetzes. Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) können als Beschaffungsvariante bei geeigneten Projekten helfen, die mit der Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur verbundenen Herausforderungen zu meistern.

Durch die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft können Synergien entstehen, die zu einer deutlich schnelleren Projektabwicklung führen. Gleichzeitig erweist sich die Ausführungsqualität als überdurchschnittlich, weil die Projektstrecken über einen längeren Zeitraum in der Verantwortung der privaten Partner verbleiben. Und nicht zuletzt führen optimierte Finanzierungsstrukturen bei ÖPP-Projekten dazu, dass eine ÖPP-Realisierung im konkreten Fall wirtschaftlicher sein kann als eine herkömmliche Beschaffung.