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Automatisiertes und vernetztes Fahren in der Logistik – Chancen für mehr Wertschöpfung – ATLaS Logo

Quelle: TUHH, Institut für Verkehrsplanung und Logistik

Kurzbeschreibung des Projekts

Das Projekt ATLaS untersucht die Einflüsse des automatisierten und vernetzten Fahrens auf die Logistikkette, um von Akteuren akzeptierte Einsatzszenarien zu identifizieren. Zu diesem Zweck haben sich die Technische Universität Hamburg und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Unterstützung durch die DroneMasters Boost GmbH und das LogistikNetz Berlin‐Brandenburg e.V. zusammengefunden, um mittels der gewonnenen Erkenntnisse die Akzeptanzbedingungen des automatisierten und vernetzten Fahrens im Straßengüterverkehr zu erhöhen und damit die Logistikkette der Zukunft mitzugestalten.


VerbundkoordinatorTechnische Universität Hamburg
Institut für Verkehrsplanung und Logistik
Projektvolumen272.414,00 €
(davon 100 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit08/2017 - 09/2019
AnsprechpartnerProf. Dr.-Ing. Heike Flämig
Tel.: 040 / 42878 - 3907
E-Mail: flaemig@tuhh.de

Ergebnisse des Projekts

Das automatisierte und vernetzte Fahren bietet die Möglichkeit, die bislang zumeist manuellen Tätigkeiten in der Logistikkette zu verschlanken und effizienter zu gestalten. Das Projekt ATLaS konnte mithilfe von Einsatzszenarien zeigen, dass das automatisierte und vernetzte Fahren nur einen geringen Nutzen für die Logistikdienstleister erzeugt. Das fahrerlose Fahren hingegen führt zu deutlichen Kosten- und Zeitvorteilen und ist von den Akteuren der Logistikbranche gewünscht. Diese durch Experteninterviews gewonnenen Ergebnisse konnten durch eine Prozesskostenrechnung und durch eine agentenbasierte Simulation quantifiziert werden. Mithilfe eines Elastizitätenansatzes konnte zudem aufgezeigt werden, dass die Kostenreduktionen zu einer Verlagerung der Transporte von der Schiene auf die Straße führen. Damit ist das fahrerlose Fahren nicht nur eine technische, sondern vielmehr eine sozio-ökonomische Herausforderung. Auf der Grundlage der Ergebnisse wurden akteursgruppen-spezifische Handlungsempfehlungen abgeleitet, um eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Straßengüterverkehrssystems zu realisieren.

Den detaillierten Abschlussbericht des Projektes finden Sie hier.

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