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Erkennung der Fahrbahnmarkierung und Zuordnung zur Georeferenz

Quelle: ANavS GmbH

Problemstellung

Das hochautomatisierte Fahren erfordert eine präzise Kenntnis der Position, Geschwindigkeit, Lage und des Umfelds in Echtzeit. Heutige Lösungen verwenden teure Sensoren und sind zudem nur auf Autobahnen zuverlässig einsetzbar, da fehlende Fahrbahnmarkierungen, eingeschränkte Satellitensichtbarkeit, hohe Mehrwegefehler und Personen auf der Fahrbahn die Positionsbestimmung und Umfelderkennung in Städten erheblich erschweren.

Projektziel

Ein präzises und zuverlässiges Positionierungssystem für das teil- und hochautomatisierte Fahren soll entwickelt werden, das auch im innerstädtischen Bereich unter schwierigen Bedingungen eine zentimetergenaue Positionslösung mit kostengünstigen Sensoren ermöglicht.

Durchführung

Die hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit soll in mehreren Schritten erzielt werden. Mit Hilfe von zwei Multi-GNSS-Empfängern (GPS + Galileo + GLONASS) je Fahrzeug wird ein schnelles RTK Fixing (RTK: Real Time Kinematic) ermöglicht. Die Messungen dieser beiden Empfänger, eines Inertialsensors, einer visuellen Positionierung und der Odometrie sollen eng gekoppelt werden. Zudem soll die Car-to-Infrastructure- und Car-to-Car-Kommunikation für die Übertragung der RTK-Korrekturdaten und georeferenzierten Karten in Regionen ohne Mobilfunk-Empfang genutzt werden.


Verbundkoordinator

ANavS GmbH

  • FKZ 16AVF1026
Projektvolumen200.000
(davon 100.000 Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit04/2017 - 09/2018
AnsprechpartnerDr.-Ing. Patrick Henkel
E-Mail: patrick.henkel[at]anavs.de