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Akzeptanzstudie RoboCab Logo

Quelle: Fraunhofer IAO

Kurzbeschreibung des Projekts

Mit der Akzeptanzstudie »Robocab« hat das gemeinsame Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart in Kooperation mit dem ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main ein besseres Verständnis der Nutzersicht auf automatisierte Verkehrsträger geschaffen und im Hinblick auf die Akzeptanz unterschiedlicher Umsetzungskonzepte ausgewertet. Neben bevorzugten Ausstattungen und Konfigurationen der Fahrzeuge stand dabei vor allem die grundsätzliche Nutzerakzeptanz im Fokus. Dazu wurde im Projekt eine analytisch-wissenschaftliche Basis geschaffen, welche die Bandbreite denkbarer autonomer Fahrzeugkonzepte aufzeigt, abgrenzt und hinsichtlich der Akzeptanz bewertet. Zur Erhebung der Nutzerperspektive wurden quantitative Umfragen mit insgesamt etwa 2.400 Teilnehmenden in Deutschland, China und den USA in Kombination mit qualitativen Interviews unter ausgewählten Testpersonen durchgeführt.


VerbundkoordinatorFraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Projektvolumen100.000 €
(davon 100.000 € Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit09/2017 – 06/2019
AnsprechpartnerSebastian Stegmüller
Tel.: 0711 970 2320
E-Mail: Sebastian.Stegmueller@iao.fraunhofer.de

Ergebnisse des Projekts

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Befragten gegenüber dem Mobilitätskonzept eines Robocabs sehr aufgeschlossen sind und diesem mit Interesse und Neugierde begegnen. Insgesamt scheint die Akzeptanz in China am höchsten, gefolgt von den USA und Deutschland. In Deutschland werden Robocabs eher noch als Ergänzung zu den aktuell genutzten Transportmitteln gesehen, in China hingegen sogar als Ersatz. Übergreifend zeichnet sich aus den Ergebnissen eine hohe Akzeptanz für komfortable Fahrzeugkonzepte ab. Diese sind vor allem für diejenigen Nutzerinnen und Nutzer interessant, die öffentliche Verkehrsangebote bislang aufgrund des mangelnden Komforts und der fehlenden Privatsphäre nicht wahrnehmen. Ihnen könnte solch ein Robocab in Form eines Komfort-Shuttles als Ersatz für ihr Privatfahrzeug dienen. Die tendenziell großen, hochwertigen, aber zweckorientierten Fahrzeuge ließen sich effizient in teil-öffentlichen Sharingmodellen einsetzen.

Den detaillierten Abschlussbericht des Projektes finden Sie hier oder hier.

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