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Problemstellung

Um die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur der deutschen See- und Binnenhäfen zu erhalten, sind neue Technologien und Methoden des Lebenszyklusmanagements erforderlich. Bisherige Prozesse sind personal- und zeitintensiv. Über deren Digitalisierung lassen sich Effizienzverbesserungen erzielen.

Projektziel

Über die Digitalisierung der Bauwerkserfassung, z.B. von Schleusen, sollen im Projekt die Ausfallzeiten auf Seiten der Infrastruktur reduziert werden. In der Folge ist eine Beschleunigung der Umschlagprozesse zu erwarten.
Konkret soll im Projekt eine automatisierte, qualitätsgesicherte und reproduzierbare Über- und Unterwasser-3D-Aufnahme und -Schadenserkennung von Hafenanlagen entwickelt werden.

Durchführung

Die hybride Über- und Unterwassererfassung von Haufenbauwerken und die automatische Ableitung und Klassifizierung von Bauwerksschäden mittels Mustererkennungsmethoden stellt den Kern des Projektes dar. Hierzu werden Methoden der künstlichen Intelligenz genutzt, insbesondere kommen künstliche neuronale Netze zur Anwendung. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden, um die an die Bauwerksinspektion anschließenden Instandhaltungskonzepte und Bauleistungen transparent und betriebssicher zu gestalte. In der Folge lassen sich für den Hafenbetreiber erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse erwarten.


VerbundkoordinatorDr. Hesse und Partner Ingenieure
Projektvolumen

2.441.915,79 €

(davon 74 % Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit12/2018 - 11/2021
Projektpartner
  • WKC Hamburg GmbH
  • Leibniz Universität Hannover – Geodätisches Institut
  • Fraunhofer IGP
  • Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting, Robert Kutz, Tel.: +4930-756874 201, E-Mail: Robert.Kutz@de.tuv.com