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Grafik zum Projekt "KI-gestützte Datenanalyse und Simulation des Rettungswesens – AI-Rescue"

Quelle: Elemente der Rettungskette und weitere Einflussgrößen der Simulation, Björn Steiger Stiftung

Problemstellung

Das Rettungswesen in Deutschland ist sehr heterogen, hinsichtlich des Grades der Digitalisierung ist es in den letzten Jahren im Vergleich im europäischen Vergleich stark zurückgefallen. Das optimale Funktionieren der Rettungskette hängt von vielen dynamischen und statischen Einflussfaktoren ab.

Mithilfe neuester Entwicklungen existieren immer mehr Werkzeuge und auch die notwendige Rechenleistung, um alle diese Faktoren, Daten, Entscheidungsparameter in ein Modell zusammenzuführen.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie können Potentiale und Herausforderungen für den Einsatz von KI im Rettungswesen aufzeigen und unterstützen bei der eindeutigen Identifikation von aussichtsreichen Anwendungsszenarien.

Projektziel

Im Mittelpunkt der Machbarkeitsstudie stehen die Entwicklung einer Simulation als Demonstrator für den Einsatz von KI im Rettungswesen am Beispiel der „Modellregion Gesundheit Lausitz“ sowie die Analyse der gegenwärtigen politischen, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Sinne der Ausarbeitung von Projektvorschlägen, soll diese Vorstudie zur Unterstützung von Ideen für eine verbesserte datenbasierte Mobilität 4.0 dienen.

Durchführung

Aufbauend auf einem Subject Matter Experts (SME) Workshop und unter Nutzung von Design Thinking wird die Rettungskette in Form einer Discrete-Event-Simulation rechnergestützt abgebildet.

Ein räumlicher Bezug wird hergestellt. Reale Daten über Häufigkeit und Dauer von Einsätzen werden erhoben, ausgewertet und zur Parametrisierung des Modells genutzt. Das Simulationsmodell bildet operative Entscheidungen mittels KI-Strategien nach. Taktische Parameter und strategische Parameter werden mittels KI-Methoden variiert, um Sensitivitäten sichtbar zu machen. Die Ergebnisse werden in einem abschließenden SME Workshop validiert.

VerbundkoordinatorBjörn Steiger Stiftung, Winnenden
Projektvolumen

99.486,20 Euro

(davon 100 % Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit02/2021 – 09/2021
Projektpartner
  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Cottbus
  • Hasso-Plattner-Institut Digital Health, Potsdam
  • Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit, Potsdam
Kontakt

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat DG 20

Christian Trempler
Tel.: 030 18 300 6207
E-Mail: Ref-DG20@bmvi.bund.de