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Problemstellung

Die zunehmende Digitalisierung in der Arbeitswelt führt zu einer steigenden Belastung der Mitarbeiter – immer mehr Informationen stehen zur Verfügung und müssen verarbeitet werden. Gleichzeitig sind in anderen Arbeitsschritten mehr Informationen zur Unterstützung der Mitarbeiter und eine Optimierung der Prozesse wünschenswert. An diesem Punkt setzt das Projekt InnoPortAR an.

Projektziel

Das Projekt zielt darauf ab, Arbeitsabläufe in Binnen- und Seehäfen mit Hilfe von computergestützten Erweiterungen der Realitätswahrnehmung (Augmented Reality (AR)) zu unterstützen. Hierfür werden in vier Testumgebungen unterschiedliche Anwendungsfälle für den AR-Einsatz umgesetzt und in der Praxis getestet. Z. B. sollen Mitarbeiter im Sichtfeld zusätzliche Informationen über ihre Umwelt eingeblendet bekommen und somit eine Unterstützung zur Durchführung ihrer Tätigkeiten erhalten. Im Gegensatz zur Automatisierung werden die Mitarbeiter hierdurch nicht ersetzt, sondern durch die Wechselbeziehung mit der Technik unterstützt.

Durchführung

Im Projekt soll überprüft werden, wie der Einsatz von AR innerhalb der Binnen- und Seehäfen Mitarbeiter in ihren Abläufen, wie z. B. dem Containerumschlag, der Wartung oder Instandhaltung unterstützen kann. Hierfür gilt es, eine praxisorientierte Steuerungslösung für AR zu entwickeln, die über die aktuellen Marktangebote deutlich herausgeht. Ein elementarer Bestandteil eines AR-Systems ist ein auf den Anwendungsfall angepasstes Berechnungsverfahren zur Verfolgung und Ortsbestimmung von Objekten (Personen, Containern etc.). Hierfür werden künstliche neuronale Netze eingesetzt.


VerbundkoordinatorDuisburger Hafen AG
Projektvolumen

2.487.703 €

(davon 70,6% Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit10/2018 - 09/2021
Projektpartner
  • Fraunhofer- Institut für Materialfluss und Logistik (IML)
  • Materna AG Information & Communications, Materna TMT GmbH
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting, Dr. Silke Marré, Tel.: +49221- 806 4174, E-Mail: Silke.Marre@de.tuv.com