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Autobahn bei Nacht

Quelle: Adobe Stock / Panoramarx

Die Komplexität des Zusammenlebens in großen Städten wird immer mehr zunehmen. Digitale Lösungsmodelle auf öffentlicher Infrastruktur werden uns helfen, diese Komplexität zu meistern.

Interview mit Bernhard Lüschper, Head of Smart Pole Factory® der innogy SE

Laternen besitzen einzigartige Eigenschaften: Es gibt sie überall – an Straßen, öffentlichen Plätzen oder auf Parkplätzen. Sie verfügen über Stromanschlüsse und teilweise über Internetanschlüsse. Rund neun Millionen Laternen verteilen sich über ganz Deutschland. Hier knüpft die Idee der Smart Pole Factory an. Die Vision: Straßenlaternen werden zu intelligenten, vernetzten Smart Poles. Zusätzlich zur LED-Beleuchtung verfügen die Laternen über eine integrierte Ladesäule und bieten freies WLAN. Sensorbasierte Anwendungsfälle können die Messung von Umweltdaten, Bewegungsströmen und das Erkennen freier Parkplätze ermöglichen. Dadurch sind weiterführende Leistungen, wie die Parkleit- oder Verkehrsflusssteuerung, denk- und realisierbar. Aktuell wird der Einsatz der Smart Poles bereits in verschiedenen Städten getestet. Dazu gehören Bochum, Velbert und die Kleinstädte Traben-Trarbach (Mosel) und Erndtebrück.

Gut zu wissen

  • Die Smart Pole Factory entwickelt mit ihren 15 Mitarbeitern Lösungen für die wichtigsten Themen rund um Smart Cities: Nachhaltigkeit, Konnektivität, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit.
  • Geplant ist des Weiteren, die Laternen mit Bildschirmen auszustatten, auf denen beispielsweise Stadtinformationen für Bürger und Touristen angezeigt werden können.
  • Der modulare Aufbau des Systems ermöglicht individuell angepasste Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle.