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Grafik: Vernetzte Verkehrsträger

Quelle: ADobeStock / jamesteohart

Nach dem Motto ‚multimodal von Tür zur Tür‘ setzt das Mobilitätskonzept Lincoln auf vielfältige Lösungsansätze. Dem Mobilitätsmanagement kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Mobilitätsmanagement setzt an den Bedürfnissen der Bewohner an und informiert über bestehende Angebote, bietet eine persönliche Beratung und soll dazu motivieren, für jeden Weg bewusst das jeweils beste Verkehrsmittel zu wählen oder auch verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung, wie zum Beispiel durch das Smartphone.

Astrid Samaan, Abteilungsleiterin Konzeptionelle Mobilitätsplanung, Mobilitätsamt Darmstadt

Deutschlands Städte wachsen, so auch Darmstadt: Neben dem zusätzlichen Wohnungsbedarf ist auch ein Anstieg des Verkehrsaufkommens mit entsprechend erhöhter Lärm- und Emissionsbelastung zu erwarten. Ein neues Wohnquartier – die Lincoln-Siedlung – setzt daher auf ein nachhaltiges Mobilitätskonzept:

Eine Vielzahl multimodaler Angebote vor Ort soll die Bewohner in die Lage versetzen, ihre Mobilität mit einem Minimum an individuellem Automobilverkehr zu gestalten. Das Angebot reicht dabei von attraktivem ÖPNV über Car-Sharing und E-Car-Pooling exklusiv für Bewohner bis hin zu Bike-Sharing und E-Lastenrädern. Um Anreize für den Verzicht auf den eigenen Pkw zu schaffen, stehen der derzeitigen Bewohnerschaft bereits drei „mein lincolnmobil“- Elektrofahrzeuge zur Verfügung, die bis zu vier Stunden pro Woche kostenlos genutzt werden können. Hinzu kommt eine kostenlose Mobilitätsberatung, die Vorschläge zur Optimierung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse liefert. Die Lincoln-Siedlung verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz, der den Weg zur Smart City ebnet.

Gut zu wissen

  • Gemeinsam mit der BVD New Living GmbH & Co. KG realisiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf 25 Hektar ehemaliger Konversionsfläche ca. 2.000 Wohnungen für rund 5.000 Bewohner. Das Konzept der Lincoln-Siedlung wird als Vorbild für ein weiteres Quartier – das benachbarte Ludwigshöhviertel – für weitere 3.000 Menschen dienen.
  • Zukünftig sollen mit der LincolnCard Mobilitätsangebote gebündelt und der Service dadurch vereinfacht werden.
  • In der Mobilitätszentrale findet die Beratung mit dem eigens entwickelten Programm „MobiChck“ durch das städtische Verkehrsunternehmen HEAG mobilo statt.