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Die Bundesregierung unterstützt den Bereich Elektromobilität mit umfangreichen Förderaktivitäten. Nachstehend werden die Förderrichtlinien im Einzelnen vorgestellt:

Förderrichtlinie Elektromobilität (BMVI)

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Ab sofort können im Förderprogramm Elektromobilität Projektideen für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Förderung der Elektromobilität mit Batterie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht werden. Förderschwerpunkte des neuen Aufrufs sind:

  • Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (sogenannte Demo-Großprojekte): Hier sollen Forschungsfragen beantwortet werden, die sich aus dem Einsatz von bestehenden Fahrzeugflotten (auch Flottenmixe zulässig) und der betriebsnotwendigen Infrastruktur ergeben - mit der Perspektive des weiteren Ausbaus.
  • Technologieforschung und -entwicklung in Anwendungsbereichen mit geringer Fahrzeugverfügbarkeit (Marktverfügbarkeit), u.a. in den Anwendungsfeldern Güter-/Wirtschaftsverkehr (insbesondere Lkw), Busse, Schiffe und Sonderverkehre.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften und gemeinnützige Organisationen. Um die anwendungsnahe Forschung zu fördern, werden Projektvorschläge bevorzugt, die Hersteller, Betreiber und Anwender von Fahrzeugen und Ladeinfrastrukturen, Komponentenhersteller, Energieversorger und Verkehrsbetriebe direkt einbinden. Kommunale Unternehmen bzw. privatwirtschaftliche Unternehmen im direkten kommunalen Umfeld können ebenfalls Anträge stellen. Einreichungsfrist ist der 15. August 2019.

Mit dem „Förderprogramm Elektromobilität“ unterstützt das BMVI die Beschaffung von Elektrofahrzeugen, den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Erarbeitung von kommunalen Elektromobilitätskonzepten sowie anwendungsorientierte Forschungs- und Demonstrationsvorhaben. Für die Förderrichtlinie stehen bis 2019 jährlich rund 30 Millionen Euro bereit, die NOW GmbH ist mit der Koordination und Steuerung des Förderprogramms beauftragt.

Anträge können über das easyonline Portal (https://foerderportal.bund.de/easyonline) eingereicht werden.

Weiterführende Informationen:

Förderrichtlinie Elektro-Mobil (BMWi) / Erneuerbar Mobil (BMUB)

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Im Fokus der gemeinsamen Förderrichtlinie des BMWi und des BMUB stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen. Förderschwerpunkte sind:

  • Feldversuche in ausgewählten Fahrzeugsegmenten und Anwendungsbereichen
  • Pilotversuche zu verkehrlichen sowie zu den Umwelt- und Klimawirkungen eines erhöhten Anteils automatisierter und autonomer Elektrofahrzeuge
  • Erschließung des Klima- und Umweltvorteils von Elektrofahrzeugen sowie Verfahren zur Verbesserung von Ladekomfort, Verfügbarkeit und Auslastung von Ladeinfrastruktur
  • Unterstützung für die Markteinführung mit ökologischen Standards
  • Ressourcenverfügbarkeit und Recycling
  • Stärkung der Wertschöpfungsketten der Elektromobilität im Bereich Produktion

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, die in der Lage sind, die Durchführung der Forschungsaufgaben personell und materiell abzuwickeln. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:

Förderrichtlinie zur Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV (BMU)

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Das BMU weitet mit der Richtlinie die Förderung auf batterieelektrische Busse aus. Ziel der Förderung ist der Markthochlauf von Elektrobussen im ÖPNV zur Senkung der Treibhausgasemissionen sowie zur Verbesserung der Luftqualität in Städten und Reduzierung der Lärmemissionen im Straßenverkehr. Dazu fördert das BMU die Anschaffung von mehr als fünf Elektrobussen mit bis zu 80 % und von Plug-In-Hybridbussen mit bis zu 40 % der Investitionsmehrkosten. Förderfähig sind zudem die Anschaffung der Ladeinfrastruktur (nur im Zusammenhang mit der Anschaffung von Elektrobussen) sowie weitere Maßnahmen, die zur Inbetriebnahme von Elektrobussen nötig sind (z.B. Schulungen von Werkstatt- und Fahrpersonal, Werkstatteinrichtungen) mit bis zu 40 % der Investitionsmehrkosten.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder der öffentlichen Hand, deren Aufgabe in der Dienstleistung besteht, Personen im ÖPNV zu transportieren (Verkehrsbetriebe).


Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:

Kleinserien-Richtlinie – Fördermodul 5: Schwerlastenfahrräder / Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) (BMU)

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Im Rahmen der Kleinserien-Richtlinie des BMUB sind Investitionen in E-Lastenfahrräder und Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr förderfähig.

Antragsberechtigt sind private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform, Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen (nicht umfasst: Volkshochschulen), Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser bzw. deren Träger sowie Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise).Die Förderrichtlinie ist aktiv.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: