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GSM-R Förderung

Mit „GSM-R“ wird das bahneigene Funksystem der europäischen Eisenbahnen bezeichnet. Es dient unter anderem zur betrieblichen Kommunikation mit dem fahrenden Zug. Aufgrund der Nähe des Frequenzbereichs zum 900-MHz-Band des öffentlichen Mobilfunks kommt es örtlich begrenzt zu Störungen: Obwohl entlang der Eisenbahnstrecke eine ausreichende Netzabdeckung vorhanden ist, kommt keine Kommunikation über das zugseitige GSM-R Endgerät zustande.

Bisherige Gegenmaßnahmen, die zwischen den Mobilfunk-Netzbetreibern und der Deutschen Bahn AG vereinbart sind, beinhalten einen Mindestabstand zwischen Eisenbahnstrecken und Mobilfunk-Basisstationen. Hierdurch wird allerdings die Mobilfunkversorgung der Fahrgäste und der Anwohner beeinträchtigt. Auch eine komfortable und unterbrechungsfreie WLAN-Versorgung in Zügen wird hierdurch erschwert.

Deshalb gewährt der Bund eine anteilige Förderung zum Austausch bestehender GSM-R-Funkmodule gegen störfeste GSM-R-Funkmodule oder zum Einbau entsprechender Filter. Mit der Förderung wird ein Anreiz geschaffen werden, bestehende GSM-R- Endgeräte so zu ertüchtigen, dass sie gegenüber den Signalen des öffentlichen Mobilfunks ausreichend störfest sind.

Antragsberechtigt sind Halter von Eisenbahnfahrzeugen, die zum Verkehr im deutschen Netz zugelassen sind und die zur Gewährung der Sicherung, Steuerung und Kontrolle der Bewegung von Zügen mit Zugfunkgeräten und/ oder Datenfunkgeräten auszurüsten sind. Gefördert werden 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten, höchstens jedoch 3000 Euro pro umgerüstetem GSM-R- Endgerät.

Das Eisenbahn- Bundesamt entscheidet als Bewilligungsbehörde über entsprechende Förderanträge. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Eisenbahn-Bundesamtes.