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Glühbirnen auf Kreidetafel (Quelle: Fotolia / turgaygundogdu)

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Kurzinformation

Die Einreichung von Skizzen in der Förderlinie 1 erfolgt auf Basis eines Förderaufrufes. Innerhalb des laufenden Förderaufrufes sind Einreichungen jederzeit möglich. Begutachtungen finden kontinuierlich im 2-Wochen-Rhythmus statt. Es werden hierzu kontinuierlich Förderaufrufe veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen kleine Forschungsprojekte, Machbarkeitsstudien und Felduntersuchungen mit einem ausgeprägten Bezug zu Daten, die thematisch in den Geschäftsbereich des BMVI passen. Vorhaben können innerhalb der Schwerpunkte Datenzugang, Datenanwendung und/oder Data Governance/Normierung liegen.

Das BMVI möchte mFUND-Fördernehmer möglichst von Anfang an in der Entwicklung ihrer Ideen für die datenbasierte Mobilität 4.0 unterstützen. Die Förderlinie 1 unterstützt beim Einstieg in Forschung- und Entwicklungsvorhaben. Erfolgreich durchgeführte Förderlinie 1-Projekte können eine sehr gute Grundlage für einen Folgeantrag für ein größeres Forschungsprojekt in der Förderlinie 2 sein. Im Regelfall umfasst der Prozess vom Eingang der Projektskizze bis zum Projektstart ca. sechs Monate.

Für die Beantragung einer Förderung benötigen Antragsteller keine Berater oder Drittfirmen. Zur Antragsunterstützung stellt das BMVI die FAQ, die Gliederungsvorlage zur Einreichung von Projektskizzen, die Hotline (siehe Kontakt) sowie weitere hilfreiche Erklärungen auf der Webseite zur Verfügung.

Höhe der Förderung

In der Förderlinie 1 können Projekte mit einer Laufzeit bis zu 24 Monaten und mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden. Bitte beachten Sie die ergänzenden Regelungen im jeweiligen Förderaufruf.

Die regulären Förderquoten für Antragsteller aus dem gewerblichen Bereich liegen zwischen 40 und 70 %, wobei im Besonderen der Status als Startup bzw. KMU und/oder eine weite Verbreitung der Ergebnisse (z.B. Open Source/Open Data bzw. Publikation in Studien/Vorträgen) neben der fachlichen Expertise des Projektes Anerkennung finden.

Für nicht-gewerbliche Antragsteller können höhere Förderquoten vergeben werden (z.B. eingetragene Vereine, Institute, Hochschulen, Kommunen, Gebietskörperschaften, Behörden, NGOs etc.), wobei hier ebenfalls ein angemessener Eigenanteil z.B. in Form von am Vorhaben mitarbeitender grundfinanzierter Mitarbeiter, der Einsatz von Grundausstattung, den Einsatz von Eigen- und/oder Drittmitteln etc. vorausgesetzt wird.

Ein Hinweis für junge Unternehmen und Gründer: Wenn Sie sich gerade mit Ihrer Geschäftsidee in Gründung befinden und die Einreichung eines Projektvorschlages erwägen, nehmen Sie mit dem Projektträger TÜV Rheinland Consulting/ VDI VDE Innovation + Technik GmbH Kontakt auf, dort erhalten Sie bei zuwendungsrechtlichen Fragestellungen Unterstützung.

Eine unternehmensbezogene Anfangs- bzw. Risikofinanzierung von Startups wird beispielsweise durch Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) abgedeckt, z.B. durch Programme wie Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IPG), Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST), die Gründungsoffensive "GO!", dem German Accelerator Programm oder dem Nationalen Masterplan Maritime Technologien (HTG).

Weitere Möglichkeiten bieten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Fördermaßnahme "Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP+"; der Verband Bitkom mit der Startup-Initiative GetStarted oder Länder oder Landesbanken mit Programmen wie GründungsBONUS.

Hinweis für universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen: Es gelten im mFUND die ANBest-P/ANBest-P-Kosten/AGVO. Davon abweichende Regelungen des BMBF für einzelne Fördernehmer finden im mFUND keine Anwendung. Bitte beachten Sie dies vor der Antragstellung und kommen Sie bei Fragen gerne auf den Projektträger TÜV Rheinland Consulting/ VDI VDE Innovation + Technik GmbH zu. Beachten Sie bitte ferner, dass der mFUND unter anderem Startups, KMUs, Behörden und Kommunen beim Erschließen/Veredeln/Öffnen von Daten unterstützt. Eine Berücksichtigung dieser Akteure als vollwertige Projektpartner in Ihren Verbundskizzen wird positiv bewertet.

Bewerbungsprozess und Umfang der Projektskizzen

Die Prüfung aller Anträge erfolgt im Rahmen eines zweistufigen, wettbewerblichen Bewertungsverfahrens: In der ersten Stufe (fachliche Prüfung) werden vorläufige Projektskizzen inhaltlich bewertet. In der zweiten Verfahrensstufe (formale Prüfung) werden die Antragsteller aller im ersten Schritt positiv bewerteten Projekte aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Die Bewilligung erfolgt durch den Projektträger TÜV Rheinland Consulting/ VDI VDE Innovation + Technik GmbH.

Der Artikel Mit 5 Schritten zur Förderung Ihrer Ideen zur Mobilität 4.0 zeigt Ihnen schematisch, wie der Bewerbungsprozess im mFUND abläuft.

Skizzen reichen Sie bitte nur über das Portal easy-online (https://foerderportal.bund.de/easyonline) ein. Sie erhalten eine elektronische Eingangsbestätigung. Ein postalisches Nachsenden der eingereichten Skizzen an das BMVI bzw. den Projektträger TÜV Rheinland Consulting/ VDI VDE Innovation + Technik GmbH ist nicht erforderlich.

Bitte achten Sie beim Einreichen Ihrer Projektskizze darauf:

  • den Stand von Wissenschaft/Technik/Wettbewerb darzustellen,
  • das laufende Kerngeschäft klar von dem geplanten mFUND-Forschungsprojekt abzugrenzen,
  • Ihre Expertise und Forschungserwartungen hinsichtlich des Projektes zu kommunizieren,
  • eine nachvollziehbare Kosten-, Personal- und Arbeitsplanung anzugeben,
  • die Ergebnisverwertung (gewerblich/wissenschaftlich/Open Data/gesellschaftlicher Nutzen) zu skizzieren,
  • ggf. eine KMU-Erklärung sowie
  • ausreichend Umsatz/Mittel zur Erbringung Ihres Eigenanteiles zu erläutern (Prüfung der Bonität) und
  • alle wesentliche Punkte auf Basis der Gliederungsvorgaben für Projektskizzen einzureichen.

Förderfähige Themen

Der „Geschäftsbereich des BMVI umfasst eine große Bandbreite von Daten, die sich in den aktuellen und kommenden Aktivitäten und Behörden des Ministeriums wiederfinden: z.B. in den Bereichen Mobilität, Geo-, Satelliten-, Wetter- und Klimadaten; Luft-, Wasserstraßen- und Schifffahrt; Landverkehr und Straßenbau sowie Breitband, 5G, BIM, IVS, Digitalisierung etc.

Kontakt

In der Zeit von 10-12 Uhr steht Ihnen werktags die Hotline des Projektträgers TÜV Rheinland Consulting/ VDI VDE Innovation + Technik GmbH zur Verfügung:

Telefon: 0221/ 806 2664
E-Mail: info@mfund.de

mFUND-Schnell-Check

Wenn Sie die Passfähigkeit Ihrer Idee zum Förderprogramm mFUND innerhalb von wenigen Minuten testen möchten, dann empfehlen wir Ihnen den „mFUND-Schnell-Check“ für eine erste Einschätzung.

Förderrichtlinie

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und zu den förderfähigen Ausgaben finden Sie in der Förderrichtlinie „mFUND“.

Viel Erfolg bei der Bewerbung im mFUND!