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LKW auf Straße mit Auflieger

Quelle: A Beijeman; Pixabay

Problemstellung

Im Straßengüterverkehr führen Unfälle, Belastungen von Straßen und Brücken, Ausfälle von Fahrzeugen durch Verschleiß und erhöhte Verbräuche zu erheblichen Schäden und volkswirtschaftlichen Kosten.

Gründe sind oft die Nichteinhaltung von Lastverteilungsplänen sowie Ladungssicherungsvorschriften, punktuelle Überbelastungen, Achsüberlastungen und nicht erkannte Defekte am Fahrzeug. Das Projekt CargoTrailSense untersucht und bewertet Lösungsansätze für diese Problematiken speziell am Beispiel von Lkw-Gespannen (Trailern).

Projektziel

Ziel des Vorhabens ist es, durch die Fusion von Sensordaten Kennwerte zu ermitteln, mit denen eine Erkennung der problematischen Zustände möglich wird. Hierbei sollen unterschiedliche Kennwerte für die Lastverteilung, die Achslasten und Defekte an den Bremsen, Radlagern oder Reifen ermittelt werden. Zusätzlich soll auch der Straßenzustand erkannt und diese Daten teilweise in der MDM-Datenbank abgelegt werden.

Durch die Kenntnis von Ladung und Ladungsverteilung des Gespanns lassen sich Rückschlüsse auf die Belastung der Infrastruktur ziehen. Mit Hilfe der Kennwerte können zukünftig Fahrerinnen und Fahrer vor Defekten oder vor falscher Beladung gewarnt, Straßenwartungen bzw. Umfahrungen eingeleitet und die Belastung von Straßen und Brücken reduziert werden.

Durchführung

Im ersten Schritt werden Messungen mit unterschiedlichen Sensoren (Reifendruck und -temperatur, Druck in den Gasfederbälgen, GPS, Beschleunigungen) durchgeführt und aufgezeichnet. Hieraus soll abgeleitet werden, welche Sensoren und welche Sensordatenfusionskonzepte notwendig sind, um die Lastverteilung zu optimieren oder Fehler in der Verteilung sowie den Straßenzustand zu erkennen. Dabei werden unterschiedliche Berechnungsmodelle für verschiedene Sensorkonzepte von günstigen Nachrüstlösungen bis hin zu aufwendigen Sensorkonzepten für empfindliche Waren erstellt.

Verbundkoordinator

Fachhochschule Dortmund, Dortmund

  • FKZ: 19F1071A
Projektvolumen107.410 Euro
(davon 90 % Förderung durch BMVI)
Projektlaufzeit11/2020 – 10/2021
Projektpartner

Log4-Consult GmbH, Lünen

  • FKZ: 19F1071B


Impaqed Products B.V., Lünen

  • FKZ: 19F1071C

AnsprechpartnerFachhochschule Dortmund
Yves Rosefort
Tel.: 0231 9112 9384
E-Mail: yves.rosefort@fh-dortmund.de