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Projektillustration: DROVA (Quelle:P. –A. Klee, isac)
Projektlogo: DROVA

Quelle: P.–A. Klee, isac

Projektbeschreibung

Wachsende Verkehrsmengen und steigende Mobilitätsbedürfnisse erfordern eine die Optimierung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur.

Vor diesem Hintergrund war es das Ziel des Forschungsprojekts DROVA, Fahrzeugbewegungen aus Drohnenvideos abzuleiten, um damit mikroskopische Verkehrsdaten für die Untersuchung der Optimierungsmöglichkeiten der Straßeninfrastruktur zu erhalten.

Exemplarisch erfolgte der Fokus auf die Demonstratoren „Zuflussregelungsanlagen“ sowie „Arbeitsstellen längerer Dauer auf Bundesautobahnen“.

Ergebnisse und Wirkungen

Über die Erstellung von digitalen Straßenabbildern über intelligente Bildverarbeitungsalgorithmen bis hin zur Auswertung von Trajektorien in der 3D Ebene wurden im Projekt viele Innovationen hervorgebracht und viel Wissen bei den Projektpartnern aufgebaut, insbesondere:

  • Sammlung von mehr als 50 Stunden Videomaterial mittels Drohnen an 12 Standorten
  • Digitalisierung aller Standorte und Erstellung georeferenzierte Punktwolken
  • Entwicklung intelligenter Bildverarbeitungsalgorithmen (Kamerakalibrierung, Videostabilisierung und Fahrzeugverfolgung)
  • Ableitung von mehr als 190.000 Fahrzeugtrajektorien aus den gesammelten Videomaterial
  • Entwicklung von Analysetools für die Ableitung von TLS-Daten und für die Raumanalyse an Demonstratoren „Zuflussregelungsanlagen“, sowie für die Ableitung und Sicherheitsanalyse der Fahrzeuginteraktionen in Demonstratoren „Arbeitsstellen längerer Dauer“

Mit den Ergebnissen von DROVA lassen sich als Innovation sowohl querschnitts- als auch flächenbezogene Kenngrößen des Verkehrsablaufs ermitteln. Die kosteneffiziente Datenerfassung ohne Eingriff in den Verkehrsraum erlaubt damit neue und schneller einsetzbare Optimierungsmöglichkeiten unterschiedlicher Verkehrsbeeinflussungs- und sonstiger Infrastrukturmaßnahmen.

Verbundkoordinator

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Lehrstuhl und Institut für Straßenwesen, Aachen

Projektvolumen892.544
(davon 90 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit07/2017 – 12/2020
ProjektpartnerGETRASOL
Ingenieurbüro für das Verkehrswesen
Inh. Dipl.-Ing. Thomas Gerlach, Aachen
Ansprechpartner

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen - Fakultät 3 - Bauingenieurwesen - Lehrstuhl und Institut für Straßenwesen

Prof. Dr.-Ing. Markus Oeser

Tel.: +49 241 80-25220

E-Mail: oeser@isac.rwth-aachen.de