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Eddy

Quelle: Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung

Problemstellung

Hochaufgelöste, dynamische Karten bilden eine wichtige Voraussetzung für die Optimierung des urbanen Verkehrs mit dem Ziel der Reduktion von Emissionen, dem Schutz von vulnerablen Verkehrsteilnehmern sowie der Ermöglichung höherer Stufen des automatisierten Fahrens. Bislang liegen diese in der Hoheit von großen Fahrzeugherstellern und Navigationsanbietern. Städte und Kommunen als Eigentümer des öffentlichen Raums erfahren demnach eine digitale Enteignung der betriebenen Infrastruktur.

Projektziel

EDDY liefert die Grundlagen, damit Städte und Kommunen statische und dynamische Daten gemeinwohlorientiert und diskriminierungsfrei in einer Urban Dynamic Map bereitstellen können. Die datenbasierte Einflussnahme kommunaler Bedarfsträger auf das Verkehrsmanagement wird verbessert, und die Datensouveränität wird aufrechterhalten. Benötigte technische und rechtliche Vorgaben sowie einheitliche Standards werden den verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung zur Verfügung gestellt.

Durchführung

In EDDY werden die Anforderungen an offen zugängliche Kartendaten unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen im europäischen Kontext erfasst und evaluiert. Für die exemplarische Umsetzung werden statische Daten (Verkehrszeichen, etc.) und dynamische Daten (Wetter, Verkehrslage etc.) aufbereitet und fusioniert. Städte und Kommunen als Eigentümer des öffentlichen Raums verlieren demnach die digitale Hoheit über die betriebene Infrastruktur.

VerbundkoordinatorFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Projektvolumen3.571.090 €
(davon 72% durch das BMVI)
Projektlaufzeit11/2021 – 10/2024
Projektpartner
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
  • IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität – Recht, Ökonomie und Politik e.V.
  • OECON Products & Services GmbH
  • consider it GmbH
  • Ubilabs GmbH
AnsprechpartnerFreie und Hansestadt Hamburg,
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Mathias Höhne
Tel. +49 40 428 41-3651
E-Mail mathias.hoehne@bvm.hamburg.de