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Quelle: Sirid Fillinger

Problemstellung

Die Kommunen erheben vielfältigste, zumeist untereinander nicht kompatible Daten bei der Überwachung der Prozesse in unserer Umwelt.
Über Open Data Initiativen wird die Veröffentlichung der Daten angestrebt, um sie einerseits einem breiten Anwenderspektrum zugänglich zu machen und andererseits interoperabel anzubieten, sodass andere Datenverarbeiter diese zu neuen Wertschöpfungen weiterverarbeiten können.
Dazu sind/werden Standards definiert: sowohl für die bereitzustellenden Formate als auch für die fachlich-inhaltlichen Datenstrukturen. Die in den Standards definierten Strukturen sind heute sehr komplex kreiert und dennoch phänomenal auf Anwendungsfälle zugeschnitten. Entsprechende Datenbereitstellungen und -verarbeitungen setzen vertieftes Informatikwissen voraus und sind kostenintensiv.
Viele Kommunen sind dazu nicht bzw. nur mit großem Aufwand in der Lage – mit der Gefahr, dass sie vom Digitalisierungsprozess abgeschnitten werden

Projektziel

envVisio ist eine neuartige Datenverarbeitungs-methode, die alle (!) Umweltdaten in einem (!) allgemeingültigen, themenübergreifend strukturierten Datenpool verwaltet.
Projektziel ist die Erstellung einer Plattform zum Datenmanagement für Kommunen, sodass diese ihre Daten auf einfache Art und Weise kompatibel zusammenführen können. Datenbereitstellungen werden bedient, ohne dass für den Nutzer der Plattform Programmierarbeiten anfallen. Spielt die Kommune Daten ein, so werden diese automatisch z. B. in einem Standardservice zur Verfügung stehen.

Durchführung

Die beteiligten Kommunen stellen ihre Daten zum Anwendungsfall Klima und Mobilität zusammen. Mit diesen Daten werden die Tools konzipiert, entwickelt und getestet.
Die Standardisierung eines Services zur Datenbereitstellung nach der envVisio-Methode ist vorgesehen.
Zum Abschluss des Projekts ist ein Hackathon geplant, um Ansätze zur Weiterverarbeitung der übernommenen kommunalen Daten auszuprobieren.

Verbundkoordinator

Fachhochschule Erfurt University of Applied Sciences, Erfurt

  • FKZ: 19F2126A
Projektvolumen1.576.811 Euro
(davon 72 % Förderung durch BMVI)
Projektlaufzeit07/2020 – 06/2023
Projektpartner

Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Frankfurt am Main

  • FKZ: 19F2126B

Simplex4Data GmbH, Dresden

  • FKZ: 19F2126C

M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH, Taufkirchen

  • FKZ: 19F2126D

Scopeland Technology GmbH, Berlin

  • FKZ: 19F2126E

Landkreis Lippe, Detmold

  • FKZ: 19F2126F
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting GmbH
Klaus Stroink
Tel.: +49 221 806 - 4416
E-Mail: klaus.stroink@de.tuv.com