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Projektillustration IncidentAnalyse

Quelle: Telefónica Germany NEXT GmbH

Problemstellung

Sonderereignisse im Verkehrsgeschehen wie z.B. große Bauarbeiten an Stammstrecken können dazu führen, dass Stickoxid-Emissionen in Regionen ansteigen, auf die zuvor kein spezifisches Augenmerk gelegt wurde. Häufig sind hiervon auch größere Regionen betroffen, die nicht in die Verantwortung von nur einer einzigen Stadt oder Gemeinde fallen. Momentan gibt es kein geeignetes Verfahren, um Veränderungen der entstehenden Emissionen in Folge von Sonderereignissen zu messen, da eine entsprechende Machbarkeit der Methodik noch nicht überprüft werden konnte.

Projektziel

Ziel ist die Entwicklung einer Berechnungsmethode für Emissionen auf Basis von anonymisierten Mobilfunkdaten, die es konkret ermöglichen soll, Vorher-Nachher-Vergleiche im Fall von regionalen Sonderereignissen anzustellen.
Dies soll erlauben, zukünftige Verschiebungen in Bezug auf den Verkehr und die damit assoziierten Emissionen besser einschätzen zu können.
So soll ein umfangreiches und akkurates Bild über Veränderungen im Verkehrs- und resultierendem Emissionsaufkommen bei Anomalien geschaffen werden, um eine entsprechende Handlungsgrundlage für Behörden zu schaffen.

Durchführung

Im Rahmen des geförderten Projekts soll die vom Konsortium bereits entwickelte Methodik der Berechnung von verkehrsbedingten Emissionen von Stickoxiden auf Basis von anonymisierten Mobilfunkdaten erweitert werden, um diese auch für Analysen von Sonderereignisse anwenden zu können. Die genaue Untersuchung setzt die vorgelagerte Entwicklung eines Basis-Szenarios voraus, das es erlaubt, den Unterschied der Emissionen gegenüber dem Projekt-Szenario zu quantifizieren. Hierfür wird als Fallbeispiel die Gleisabsenkung im August 2017, die sich im Rahmen des Tunnelbaus bei Rastatt auf der Rheintalstrecke Karlsruhe-Basel ereignete, untersucht.

Zuwendungsempfänger

Telefónica Germany NEXT GmbH

  • FKZ: 19F1049A
Projektvolumen173.808
(davon 50 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit08/2018 - 07/2019
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting GmbH
Dr. Frederik Vorholt
Tel.: 030 756874 – 160
E-Mail: Frederik.Vorholt@de.tuv.com