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autonomen Kleinbus auf ein einer Straße im Hintergrund Häuser

Quelle: Frankfurt UAS

Problemstellung

Die Einführung flexibler Bedienungsformen im ländlichen Raum bietet vor allem im Bereich nachfrageorientierter Angebote ein großes Potenzial. Das autonome Fahren ermöglicht in diesem Zusammenhang eine zusätzliche Kostenreduzierung durch die Verringerung der Personalkosten. In Zeiten geringer Personentransportnachfrage (Nebenverkehrszeit und Schwachverkehrszeit) steht das Fahrzeug grundsätzlich auch für anderweitige Transport-aufgaben zur Verfügung. Diesbezüglich bietet sich die Abwicklung von lokalen Warenverkehren an. Durch die Kombination von ÖPNV und Logistik entsteht eine Symbiose. Diese Symbiose hat das Potenzial ökologische und ökonomische Einsparungen (Synergien) zu erzeugen.

Projektziel

Ziel des Projekts ist die Erstellung einer Potenzialanalyse. Dazu werden Daten aus dem ÖPNV (z.B.: Fahrgastzahlen in vorhandenen Verkehrsmitteln) sowie dem Güterverkehr (z.B.: Lieferzeiten und Transportvolumen) zusammengestellt. Aus diesen Daten werden Erkenntnisse über nachfrageorientierte ÖPNV-Angebotsformen sowie relevante Warenströme gewonnen. Zudem wird aufgezeigt, welche Warengruppen sich für den Transport mit autonomen Kleinbussen eignen.
Die Erkenntnisse münden in die Potenzialanalyse für ein zu entwickelndes Simulationsmodell, mit dessen Hilfe in einem möglichen Folgeprojekt der Einsatz autonomer Kleinbusse im ländlichen Raum simuliert werden könnte

Durchführung

Im ersten Schritt wird der Zugang zu existierenden Datenquellen im Bereich des ÖPNV sowie im Güterverkehr im ländlichen Raum überprüft. Zudem werden Erfolgsfaktoren von nachfrageorientierten Bedienungsformen identifiziert. Anschließend wird ermittelt, wie diese Daten zukünftig genutzt werden können, um die Auslastung autonomer Kleinbussysteme im ländlichen Raum zu simulieren. Es folgt die Bewertung des Potentials eines solchen Simulationsmodells sowie die Schaffung einer Datengrundlage für deren Umsetzung.

Verbundkoordinator

Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main

  • FKZ: 19F1072A
Projektvolumen99.576 Euro
(davon 100 % Förderung durch BMVI)
Projektlaufzeit10/2020 – 09/2021
Projektpartner

Hochschule Hannover - Fakultät IV - Wirtschaft und Informatik, Hannover

  • FKZ: 19F1072B
AnsprechpartnerFrankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke
Tel.: +49 69 1533-3870
E-Mail: schocke@fb3.fra-uas.de