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Projektillustration: ProWEA; (Quelle: ProWEA)

Quelle: ProWEA

Problemstellung

Für die Planung des weiteren Ausbaus und der Netzanbindung der Offshore-Windenergieanlagen in der Deutschen Bucht sind meteorologische Basisdaten grundlegend. Zur Abschätzung der Schwankungen und Energieerträge sollten alle verfügbaren Daten herangezogen werden. In diesem Zusammenhang bisher unberücksichtigt geblieben sind zeitlich hochaufgelöste Wasserstandszeitreihen von deutschen Küstenpegeln, die – nach Abzug des Gezeitenanteils – in ihrem Windstauanteil wertvolle Informationen zum vorherrschenden Wind in der Deutschen Bucht enthalten.

Projektziel

Im Projekt sollte im Rahmen einer einjährigen Vorstudie untersucht werden, ob Windstau in Form langjähriger Windstauzeitreihen als verlässliche Proxygröße (Stellvertretergröße) für das Windklima in der Deutschen Bucht genutzt werden kann. Aufbauend wurde geprüft, wie die Daten zur Ermittlung der Leistungsabgabe von Offshore-Windanlagen genutzt werden können. Dies sollte dazu führen, dass die volatile Leistungsabgabe besser prognostizierbar ist.

Durchführung

Erst eine Kombination mehrerer Pegelstände entlang der deutschen Nordseeküste erlaubte die Ermittlung der Zielgröße Windgeschwindigkeit, denn je nach Windrichtung und -geschwindigkeit zeigen sich zwischen den Pegelstationen deutliche lokale Unterschiede im Windstau. Die Ermittlung erfolgte mittels geeigneter statistischer Verfahren.


Zuwendungsempfänger

Moritz Müller-Navarra, Hamburg

  • FKZ: 19F1008A
Projektvolumen11.241
(davon 80 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit03/2017 - 01/2018
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting GmbH
Christian Jung
Tel.: 0221 806 - 4253
E-Mail: christian.jung@de.tuv.com