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Quelle: DIW Econ GmbH

Problemstellung

Mit der Mikromobilität – insbesondere in Form von Elektrokleinfahrzeugen – haben sich im innerstädtischen Verkehr in Deutschland in den letzten Jahren neue Optionen entwickelt. Wie sehr sich die neuen Angebote insgesamt auf die städtische Mobilität auswirken, ist erst anfangsweise untersucht.
Es ist zu erwarten, dass kommunale Verwaltungen durch ein neues Straßennutzungsverhalten, eine veränderte Verkehrsmittelverteilung oder eine mögliche Konkurrenz zum Personennahverkehr vor neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder gestellt werden, die mit Hilfe innovativer Datenanalysen bewältigt werden können.

Projektziel

Ziel des Projekts MaaPS („Mobility as a Public Service“) ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, die anhand von Nutzungsszenarien in Berlin und München einerseits exemplarisch die Mikromobilitätsnutzung in deutschen Städten untersucht und andererseits aufzeigen soll, wie die Mikromobilitätsnutzungsdaten von Kommunen zur Verkehrsplanung und (langfristig) zum Verkehrsmonitoring eingesetzt werden können.
Neben den inhaltlichen Erkenntnissen der Studie stehen auch Vorschläge zur administrativen Nutzung von Mikromobilitätsdaten im Mittelpunkt.

Durchführung

Datenbasis für die Machbarkeitsstudie bildet eine Datenspende des Elektrokleinfahrzeuganbieters Circ in Form von Nutzungsdaten aus Berlin und München aus dem zweiten Halbjahr 2019. Die Daten werden mit Hilfe des innovativen, indirekten und hexagonalen Raumbezugs „H3“ aggregiert und zu Auswertungszwecken mit weiteren Datenquellen verknüpft.
Die Auswertungen und die Erarbeitung von administrativen Handlungsempfehlungen werden von einem intensiven Austausch mit den Berliner und Münchener Behörden begleitet..

Verbundkoordinator

DIW Econ GmbH, Berlin

  • FKZ: 19F1063A
Projektvolumen142.150 Euro
(davon 70 % Förderung durch BMVI)
Projektlaufzeit07/2020 – 04/2021
AnsprechpartnerDIW econ GmbH
Maximilian Priem
Tel.: +49 30 2060972-30
E-Mail: mpriem@diw-econ.de