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Projektillustration: PAMIR; Smarte Erfassung der Stellplatzbelegung

Quelle: ParkHere GmbH

Problemstellung

Die Parkplatzsuche in Ballungszentren ist häufig ein zeitaufwändiger und nervenaufreibender Vorgang. Dies zeigt sich u. a. dadurch, dass etwa ein Drittel des Verkehrs in europäischen Innenstädten auf die Parkplatzsuche entfällt – was vor dem Hintergrund des Klimawandels und der gegenwärtigen Schadstoffbelastungen sehr problematisch ist. Zudem wirkt sich eine kaum kalkulierbare Suchzeit negativ auf eine mögliche Weiterfahrt mit dem öffentlichen Verkehr aus, da ein entsprechend hoher Puffer einzuplanen ist. Für Elektro-Pkw sind meist auch Parkplätze mit Lademöglichkeit erforderlich.

Projektziel

Grundlage des Vorhabens PAMIR bildet der neu entwickelte energieautarke und flexibel einsetzbare Sensor des Startup-Partners PARKHERE zur Ermittlung des Belegungszustands einzelner Stellplätze. Das Gesamtziel des Vorhabens PAMIR besteht darin, eine deutlich realistischere Reiseplanung beim Umstieg vom Pkw auf ein anderes Verkehrsmittel als bisher zu ermöglichen und durch entsprechende Unterstützung bei der Reisedurchführung, u. a. durch Navigation zum konkreten Stellplatz, ein komfortables Reisen zu ermöglichen. Dies soll durch die Verbindung der mikroskopischen, online verfügbaren Parkplatzdaten mit einer neuartigen makroskopischen Prognose der lokalen Parkplatzsituation (unter der Berücksichtigung von Wetter- und Verkehrsdaten, Events, Ferien- und Feiertagen) sowie der Möglichkeit der Parkplatzreservierung ermöglicht werden. Dabei sind ausdrücklich auch Fahrgemeinschaften und Mitfahrgelegenheiten eingeschlossen.

Durchführung

Im Projekt PAMIR werden in den Testfeldern Rhein-Neckar-Region und München zunächst mikroskopische Parkplatzdaten erschlossen. Anschließend erfolgt die Schaffung einer Reservierungsmöglichkeit einzelner Stellplätze. Auf Basis der erschlossenen Parkplatzdaten, sonstiger Parkinformationen und externer Faktoren – wie z. B. Wetter und Events – wird ein Modell zur Prognose der Parkraumbelegung entwickelt. Diese Basisdienste werden nachfolgend zur Verbesserung des multimodalen Reisens auch in Fahrgemeinschaften genutzt. Mit Hilfe von Probanden werden die verbesserten Mobilitätsdienste schließlich evaluiert.

Verbundkoordinator

ifak – Institut für Automation und Kommunikation e. V., Magdeburg

  • FKZ: 19F2061A
Projektvolumen957.849
(davon 75 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit09/2018 - 08/2021
Projektpartner

ParkHere GmbH, München

  • FKZ: 19F2061B


WunderCar Mobility Solutions GmbH, Hamburg

  • FKZ: 19F2061C
Ansprechpartner

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Linus Smid

Tel.: 030 310078 - 5598

E-Mail: linus.smid@vdivde-it.de