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person auf Lastenrad im parkhaus

Quelle: Ludmilla Parsyak © Fraunhofer IAO

Projektbeschreibung

Im Projekt Park_up hat das Konsortium um evopark, veloCARRIER und Fraunhofer IAO datenbasierte Lösungen für nachhaltige Citylogistik entwickelt. Zielsetzung war, öffentlich zugänglichen Parkraum als Umschlagplatz für Lastenräder nutzbar zu machen, so dass Mobilitäts- und Logistikflüsse geglättet und ein auslastungsorientiertes Flächenmanagement im urbanen Raum erreicht wird. Damit verbunden war die Aufgabenstellung, innovative Dienstleistungsangebote und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die konzipierten Lösungen für eine ökologisch nachhaltige Paketzustellung pilothaft in Parkhäusern zu erproben und als Beispiel für moderne City-Logistik anderen Unternehmen und Kommunen zur Nachnutzung zur Verfügung stellen.

Ergebnisse und Wirkung

Innovative und nachhaltige Stadtlogistik braucht Platz. Dabei geht es nicht nur um Flächen für das Abstellen von Fahrzeugen, sondern auch um Parkflächen, an denen Sendungen von größeren auf kleinere Fahrzeuge, wie zum Beispiel Lastenräder, umgeschlagen und neu sortiert werden können. Diese Flächen sind jedoch in urbanen Räumen kaum verfügbar oder so teuer, dass Logistikunternehmen sich die Anmietung nicht leisten können. Gleichzeitig gibt es in innenstadtnahen Parkhäusern Stellflächen, die zu Zeiten, in denen Logistiker aktiv sind, nicht voll ausgelastet sind. Hier setzte die Idee des Forschungsverbundprojekts Park_up an. Gemeinsam im Verbund wurde ein Modell entwickelt, wie öffentlich zugängliche Stellplätze temporär für Logistikzwecke angeboten werden können. evopark hat dazu ein Websiteportal entwickelt, über das Logistikunternehmen online Stellplätze reservieren können. Ein Display an der Parkfläche signalisiert dem Autoverkehr, dass der Platz gebucht ist. Außerdem wurde für die Reservierung ein flexibles und dynamisches Preissystem entwickelt, welches neben der Auslastung weitere Faktoren, wie z.B. die aktuelle Luftqualität berücksichtigt. Mit den von Fraunhofer IAO erstellten Algorithmen kann so eine dynamische Bepreisung von Parkflächen vorgenommen werden. Im Ergebnis liegt eine Lösung vor, über welche die innerstädtische Verkehrssteuerung und die Förderung nachhaltiger Mobilität in Städten positiv beeinflusst werden kann.

Verbundkoordinator

evopark GmbH, Köln

  • FKZ: 19F2012B
Projektvolumen1,99 Mio.
(davon 84 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit07/2017 - 12/2019
Projektpartner

Fraunhofer IAO, Stuttgart

  • FKZ: 19F2012A

veloCARRIER GmbH, Tübingen

  • FKZ: 19F2012C

Ansprechpartnerevopark GmbH
Philipp Schnorbach
Tel: +49 (0) 160 913 49568
E-Mail: philipp.schnorbach@evopark.de