Alle Formate Alle aktuellen Artikel
Projektillustration SiGMa
Verteilung der Unfälle mit Getöteten in den Gemeinden

Quelle: Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme

Problemstellung

Derzeitig existieren keine Methoden zur Bewertung der Verkehrssicherheit in Gemeinden. Damit fehlt für etwa 45 % der Unfälle mit Personenschaden eine geeignete Methode, um auf dieser Ebene eine Unfallauffälligkeit zu identifizieren und somit auch die Möglichkeit einer effizienten Priorisierung und Finanzierung von umzusetzenden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Projektziel

Mathematische Modelle sollen dabei helfen, Einflüsse auf das Unfallgeschehen zu beschreiben und daraus eine zu erwartende Unfallhäufigkeit in den Gemeinden abzuleiten.
Anhand der Modellergebnisse und des Vergleichs mit dem tatsächlichen Unfallgeschehen lässt sich die Möglichkeit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für jede Gemeinde ableiten, was wiederum als Indikator für die zu fokussierenden Gemeinden in der Verkehrssicherheitsarbeit dient.

Durchführung

Innerhalb der Machbarkeitsstudie wird erforscht, welche mathematischen Modellansätze das Unfallgeschehen auf der Gemeindeebene beschreiben können. Dabei wird untersucht, welche Daten zur Beschreibung der Unterschiede im Unfallgeschehen geeignet sind.
Um den Unterschieden in der Unfallstruktur der verschiedenen Unfallbeteiligten oder Verletzungsschweren Rechnung zu tragen, werden mehrere Modelle erstellt. Abschließend werden die Modellergebnisse mit den realen Unfalldaten abgeglichen, um generelle Fehler im Modell auszuschließen und schließlich unfallauffällige Gemeinden zu identifizieren.


Zuwendungsempfänger

Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI), Dresden

  • FKZ: VB18F1009A
Projektvolumen91.316
(davon 100 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit01/2019 – 12/2019
Ansprechpartner

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Angelika Mühlbauer
Referat DG 21
Tel.: 030 18300-6217
E-Mail: Angelika.Muehlbauer@bmvi.bund.de