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Projektillustration SPAA

Quelle: Old World Computing UG

Problemstellung

Die Analyse personenbezogener Bewegungsdaten bietet großes Potenzial u.a. für die Verkehrsplanung und alternative Mobilitätskonzepte. Um dies auch Institutionen ohne Zugang zu großen Datenmengen, wie z.B. Startups anzubieten und dabei datenschutzrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, werden bereits in verschiedenen Projekten zentralisierte Analyseplattformen entwickelt, die diese Daten zentral nutzbar machen bei gleichzeitiger Kontrolle der Personen über ihre Daten. Technischer Datenschutz wird dort durch den Einsatz kryptografischer Verfahren umgesetzt. Bisher müssen die Daten dabei zum Analysezeitpunkt jedoch entschlüsselt werden und bieten damit potenziellen Angreifern zu eben diesem Zeitpunkt eine Schwachstelle.

Projektziel

In dieser Machbarkeitsstudie soll erarbeitet werden, wie Pseudonymisierungsverfahren praktikabel eingesetzt werden können, um diese Lücke zu schließen. Innerhalb dieser Verfahren aufbereitete Daten ließen sich ohne Entschlüsselung für eine einzige, ganz spezifische Analyse nutzen. Personen können ihre Daten dann ganz gezielt freigeben und damit die Kontrolle über ihre Daten behalten. Andere Analysen können auf den so geschützten Daten nicht durchgeführt werden, selbst bei einem erfolgreichen Cyberangriff auf die zentrale Plattform.

Durchführung

Zur Umsetzung werden verschiedene Algorithmen auf ihre theoretische und praktische Eignung für den Einsatz in einer verteilten Infrastruktur geprüft. Daraus werden konkrete Empfehlungen sowie Proof-of-Concept-Implementierungen für die Aufbereitung der Daten abgeleitet.

Verbundkoordinator

Old World Computing UG, Bochum

  • FKZ: VB18F1024A
Projektvolumen124.026
(davon 81 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit08/2019 - 07/2020
Projektpartner

Universität Bonn

  • FKZ: VB18F1024B
Ansprechpartner

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Roland Goetzke
Referat DG 21
Tel.: 0228 99300-6632
E-Mail: Roland.Goetzke@bmvi.bund.de