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Projektillustration: U-SARAH; (Quelle: Hessen Mobil)

Quelle: Hessen Mobil

Problemstellung

In Deutschland sind Streckenbeeinflussungsanlagen (SBA) ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur auf Autobahnen. Mit Hilfe von SBA besteht die Möglichkeit, über Wechselverkehrszeichen in Abhängigkeit von der Verkehrssituation automatisch variable Geschwindigkeitsbeschränkungen, Stauwarnungen oder Überholverbote anzuordnen.
Grenzwertüberschreitungen von Luftschadstoffen und Lärm werden zu einem nennenswerten Anteil auch durch Straßenverkehr verursacht. Dies führt im Bereich von SBA häufig zu Forderungen, aus Lärmschutzgründen Geschwindigkeitsbeschränkungen anzuzeigen.

Projektziel

Bei der SBA-Steuerung sollten, neben den anfallenden Massedaten, auch Luftschadstoffe und die vorherrschende Lärmbelastung als ergänzende Steuerungskriterien verwendet werden. Dabei war sicherzustellen, dass die SBA-Steuerung durch Umweltkriterien nachvollziehbar ist, da dies die Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer maßgeblich beeinflusst. In dem Vorhaben wurde auf den Entwicklungsstand der hoch-dynamischen Steuerung mit Hilfe des Verfahrens SARAH aufgebaut.

Durchführung

Im Vorhaben wurden auf innovative Art und Weise Umweltwirkungen in die konventionelle SBA-Steuerung integriert und ein gemeinsames Optimum von Verkehrsqualität, Verkehrssicherheit und Umweltwirkungen angestrebt. Dafür wurde in einem Simulationsmodell die Umweltwirkung der SBA analysiert und erprobt. Für diesen Ansatz bildete das Vorhaben den ersten Schritt der Grundlagenentwicklung und Potenzialermittlung.


Verbundkoordinator

Hessen Mobil, Wiesbaden

  • FKZ: 19F1005A
Projektvolumen89.095
(davon 100 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit03/2017 - 02/2018
Projektpartner

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) –
Institut für Verkehrswesen, Karlsruhe

  • FKZ: 19F1005B
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting GmbH
Christian Jung
Tel.: 0221 806 - 4253
E-Mail: christian.jung@de.tuv.com