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Projektillustration ZAUF

Quelle: Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung der Technischen Universität Braunschweig

Problemstellung

Bereits heute übersteigen klimaschädigende und gesundheitsgefährdende Gase in vielen Städten die Grenzwerte. Zusätzlich sehen sich deutsche Städte fortlaufend mit einem durch die Industrie bedingten, steigenden innerstädtischen Verkehrsaufkommen konfrontiert. In diesem Zusammenhang fehlen aus heutiger Sicht Lösungsansätze, welche auf die zentrale Belieferung von urbanen Fabriken abzielen, um eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens und damit des Schadstoffausstoßes bewirken zu können.

Projektziel

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Konzepts zur Reduzierung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens durch die zentral gesteuerte Belieferung von urbanen Fabriken. Grundlegend wird hierbei ein Konzept aus der Paketbranche herangezogen und zielführend angepasst, um die Potentiale im industriellen Kontext identifizieren zu können. Aufgrund der einheitlichen Nutzbarkeit wird eine ganzheitliche Bewertungssystematik erarbeitet, welche den Mehrwert für Kommunen hinsichtlich Emissionslage und Verkehrsaufkommen sowie den wirtschaftlichen Mehrwert für Unternehmen darlegt.

Durchführung

In dem Projekt wird ein Konzept entwickelt, welches auf Erkenntnissen aus der Paketbranche aufbaut. Durch die Entwicklung eines Kriterienkatalogs sollen die Methoden der Transportplanung im urbanen Kontext verbessert werden. Durch die ganzheitliche Bewertungssystematik werden Kriterien herausgearbeitet, welche die Anpassung der Transportplanungsmethoden ermöglichen. Hierauf folgt die Anwendung des Konzeptes in einer Simulationsstudie mit praxisbezogenen Unternehmensdaten aus der Transportplanung. Die Ergebnisse werden hinsichtlich der Auswirkungen auf das innerstädtische Verkehrsaufkommen und den Schadstoffausstoß untersucht und ausgewertet.


Zuwendungsempfänger

Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung der Technischen Universität Braunschweig

  • FKZ: VB18F1029A
Projektvolumen84.255
(davon 100 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit08/2019 – 07/2020
Ansprechpartner

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Stefan Kaufhold
Referat DG 21
Tel: 030 18300-6211
E-Mail: Stefan.Kaufhold@bmvi.bund.de