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Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte / Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) (BMU)

Mit dem Förderaufruf des BMU „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ sollen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) kommunale Klimaschutzprojekte mit modellhaftem, investivem Charakter gefördert werden.

Das Ziel der Förderung besteht darin, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung jährlicher Treibhausgasemissionen durch Effizienzmaßnahmen in Kommunen und im kommunalen Umfeld zu leisten. Im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ bezieht sich die Förderung auf Vorhaben in den Bereichen Klimaschutz und nachhaltige Mobilität.

Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt. Antragsberechtigt sind auch Kooperationen („Verbünde“) von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen. An jedem Verbund muss mindestens eine Kommune, in der das Modellprojekt durchgeführt werden soll, beteiligt sein.

Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren. Projektideen, die den Anforderungen des Förderaufrufs besonders gut entsprechen und in der ersten Stufe zur Förderung ausgewählt werden, werden in einer zweiten Stufe zum Einreichen eines Antrags aufgefordert.


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Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs (BMVI)

Der Bund unterstützt mittels einer Förderrichtlinie des BMVI den Kombinierten Verkehr (KV). KV ist eine besondere Form des intermodalen Güterverkehrs, bei der Ladeeinheiten (z.B. Container, nicht das Gut selbst) über längere Distanzen auf der Schiene oder der Wasserstraße transportiert werden. Der Lkw wird nur auf einer möglichst kurzen Strecke im Vor- und Nachlauf eingesetzt. Die Ladeeinheiten wechseln in sog. Umschlaganlagen den Verkehrsträger. So kann jeder Verkehrsträger gemäß seinen Stärken genutzt und die Verlagerung auf die Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße vorangetrieben werden. Durch Bündelungseffekte werden auch Innenstädte entlastet. Die Förderrichtlinie ermöglicht finanzielle Zuschüsse für den Neu- und Ausbau von privaten KV-Umschlaganlagen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen in Privatrechtsform.

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