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Aufnahme eines Güterzuges in einem Rangierbahnhof

Quelle: DB AG

  • Ziel ist, mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen. Der „Masterplan Schienengüterverkehr“ stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Sektors. Die Trassenpreise wurden um 350 Mio. € jährlich gesenkt. Ein 740-Meter Netz für den Einsatz langer Güterzüge wird aufgebaut. Das Innovationsprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr" fördert die umweltfreundliche, digitale und moderne Schienen-Logistik. Weitere Maßnahmen werden vorangetrieben, z.B. die gezielte Elektrifizierung von Ausweichstrecken, Förderprogramme für alternative Antriebe oder die Digitalisierung für mehr Kapazität des Netzes.
  • Absenkung der Trassenpreise im Schienengüterverkehr: Wird mit zusätzlichen Bundesmittel in Höhe von 350 Mio. Euro p. a. über fünf Jahre umgesetzt. Diese Förderung läuft bereits rückwirkend seit dem 01.07.2018.
  • Innovationsprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ für umweltfreundliche und moderne Schienen-Logistik: Unternehmen, Start-Ups und wissenschaftliche Einrichtungen können mithilfe des Programms auch in Zeiten der Corona-Krise investieren. Das Ministerium fördert Tests, Probebetrieb und Markteinführungen innovativer Technologien wie z.B. Autonomes Fahren, Innovative Güterzüge, Datenbasierte, vorausschauende Fahrzeuginstandhaltung Automatisiertes Be-und Entladen / Hubkonzepte, Einführung von Sharing-Plattformen zur optimalen Nutzung von Ressourcen. Aktuell stellt das Ministerium 30 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Schienengüterverkehrsbranche hat zugesagt, mindestens die Hälfte der Investitionskosten selbst zu tragen. Somit werden pro Jahr 60 Millionen Euro mobilisiert.
  • Förderung Einzelwagenverkehr: Mit jährlich 40 Millionen Euro werden Eisenbahnverkehrsunternehmen unterstützt, die einzelne Waggons oder auch Wagengruppen zu Güterzügen zusammenstellen. Damit sinken für die Unternehmen die Kosten. Förderung über 5 Jahre. Insgesamt 200 Millionen.
  • Förderprogramm für besseren Zugang von Unternehmen zum Schienennetz: Sie erhalten dadurch mehr Anreize, ihre Waren und Produkte auf der umweltfreundlichen Schiene zu versenden Gesamtumfang des Programms: 200 Millionen Euro für fünf Jahre.
  • Forschungsprojekt „Digitale automatischen Kupplung“. Mit 13 Millionen Euro fördert das Ministerium einen Demonstrator, mit dem verschiedene Systeme in der Praxis getestet werden.
  • Testfeld Zugbildungsanlage der Zukunft: Das Ministerium hat eine neue Förderung für den Schienengüterverkehr gestartet. Auf dem Testfeld in München-Nord werden automatisierte und digitalisierte Rangier- und Bremsvorgänge erprobt. Das Projekt von DB Cargo wird vom Ministerium mit 7 Millionen Euro unterstützt. Es stärkt den Einzelwagenverkehr, also das Zusammenstellen von Güterzügen.
  • 740-Meter-Netz: Diese Maßnahme wurde im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans bewertet und in den Bedarfsplan aufgenommen. Die Planung für die Umsetzung der Maßnahmen wurde von der DB Netz AG bereits aufgenommen. Der Bund hat hierfür die erforderlichen Planungsmittel bereitgestellt, ebenso auch die Mittel für die Realisierung erster Einzelmaßnahmen. Haushaltsmittel in Höhe von 680 Mio. Euro sind im Haushalt eingeplant.