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Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sieht eine Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor um 40- 42% bis 2030 vor. Auch der bereits umwelt- und klimafreundliche Verkehrsträger Schiene kann hierfür einen Beitrag leisten, wenn emissionsärmere und innovative Antriebe für Schienenfahrzeuge stärker zum Einsatz kämen.

Um die Potentiale alternativer Antriebsformen im Schienenverkehr zu untersuchen, hat das BMVI im Dezember 2019 die Studie zur „Identifizierung von Forschungsansätzen und technischen Grundlagen zur Entwicklung eines leiseren, umweltfreundlicheren und betriebswirtschaftlich darstellbaren innovativen Triebfahrzeugs für bislang nicht elektrifizierte Netze“ vergeben. Im Ergebnis eines Vergabeverfahrens wurde die SCI Verkehr GmbH in Zusammenarbeit mit der FH Aachen sowie dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH mit der Durchführung der Studie beauftragt.

Ziel der Studie war eine Bestandsaufnahme der in Deutschland aktuell eingesetzten und durch Neuanschaffung für den Einsatz auf nicht-elektrifizierten Strecken vorgesehenen Triebfahrzeuge sowie die Erhebung und Bewertung der Lärmemission, des Schadstoffausstoßes und der CO2-Einsparung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Weiterhin sollten der zukünftige Beschaffungsbedarf an innovativen Triebfahrzeugen abgeleitet und relevanter Forschungsbedarf identifiziert werden.

Im Herbst 2020 wurde der Abschlussbericht vorgelegt und steht hier zur Verfügung. Die Ergebnisse der Studie wurden auch im Rahmen des virtuell durchgeführten 5. Workshops Schienenverkehrsforschung des BMVI am 15. Oktober 2020 vorgestellt und diskutiert.