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Elektrifizierung der Schiene

Quelle: Alstom

Was haben wir dazu bereits unternommen?

  • Im Rahmen unseres Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzelle (NIP) wurde ein Zusammenschluss aus führenden deutschen Werften, Reedereien, Brennstoffzellenherstellern, Zulieferern und Klassifikationsgesellschaften gefördert. Dort werden im Cluster "e4ships - Brennstoffzellen in der maritimen Anwendung" Projekte zu Forschung und Entwicklung gebündelt.
  • Die noch vielen offenen Fragen beim Markthochlauf von Elektrofahrzeugen werden in Forschung- und Entwicklungsvorhaben (FuE) untersucht. Aktuell fördern wir vier laufende Projekte im Bereich ÖPNV im Zuge der Förderrichtlinie Elektromobilität. Drei weitere Projekte konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei geht es u.a. um wirtschaftliche Erkenntnisse zum Betrieb eines Betriebshofes für batterieelektrische Busse, Rahmenbedingungen für E-Busse im hochfrequenten Stadtbusverkehr mit Opportunity Charging und entsprechender Schnellladeinfrastruktur, die Demonstration eines Ladesystems mit integrierten Lademodulen und modulare Wärmespeicherheizung für vollelektrische Stadtbusse. Vom 12. Januar bis zum 15. Februar 2021 war ein Antragsfenster für FuE-Vorhaben geöffnet. Wichtig dabei war, dass mit Antragseinreichung feste Projektpartnerschaften bestanden, so dass die Vorhaben noch in diesem Jahr bewilligt werden können. Hierfür stehen 25 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Im Rahmen von Elektromobilitätskonzepten können Kommunen und kommunale Unternehmen die Umstellung auf elektrische Antriebe untersuchen lassen. Insgesamt werden bislang 200 Elektromobilitätskonzepte in allen Verkehrsbereichen gefördert. Mit der neuen Fassung der Förderrichtlinie Elektromobilität rücken neben kommunalen auch gewerbliche Konzepte in den Fördermittelpunkt. Fördermittel in Höhe von 5 Millionen Euro stehen hierfür bereit.
  • Das Klimaschutzprogramm 2030 hat die Schließung von Forschungslücken bei erneuerbaren Kraftstoffen benannt. In dessen Umsetzung wurde am 11. Mai 2021 die Förderrichtlinie für Maßnahmen zur Entwicklung regenerativer Kraftstoffe veröffentlicht. Im Fokus stehen anwendungsorientierte Projekte, um die notwendige technologische Marktreife von strombasierten Kraftstoffen bzw. den Markthochlauf von fortschrittlichen Biokraftstoffen zu erreichen. Auch können Innovationscluster und innovationsunterstützende Dienstleistungen gefördert werden, um die Vernetzung und Begleitung der Entwicklungstätigkeiten sowie die Zertifizierung neuartiger Verfahren zur Erzeugung alternativer Kraftstoffe zu unterstützen.

Was kommt in Kürze?

  • Für klimafreundliche Nutzfahrzeuge gibt es zahlreiche Erprobungsprojekte und Innovationscluster. Aktuell befinden sich mehrere Projekte in der sogenannten Skalierungsphase (die bis voraussichtlich 2023/24 geht) in Vorbereitung. Konkret werden die Technologien durch Projekte im Zusammenspiel von Fahrzeugen und Infrastruktur in Innovationsclustern (längere Korridore, größere Teilnetze) erprobt. Für die Batterietechnologie werden die betriebliche Technologiedemonstration und insbesondere das Zusammenspiel mit der Ladeinfrastruktur fokussiert, z.B. mit Blick auf den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen. Die Demonstration von Fahrzeugtechnologie und Betankung, die Harmonisierung der Betankungsstandards sowie der Wasserstofftransport stehen bei der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie im Vordergrund. Bei der hybriden Oberleitungstechnologie stehen der Aufbau von geeigneten Test- und Pilotstrecken, insbesondere auf regional besonders stark genutzten Pendelstrecken, und hierauf die Erprobung in Kombination mit verschiedenen Fahrzeugkonfigurationen im Fokus.
  • Im Rahmen des NIP setzen wir auch die F&E-Aktivitäten im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie weiter fort.