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Mainzer Mobilität

Quelle: Mainzer Mobilität

Problemstellung

Die Stadt Mainz ist von dauerhaften Überschreitungen der zulässigen NO2-Grenzwerte betroffen. Gemeinsam mit den Stadtwerken und der Mainzer Verkehrsgesellschaft entwickelt die Stadt entsprechende Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen.

Projektziel

Multimodalität gewinnt, u. a. auch aufgrund der hohen Zahl an Studenten in Mainz, eine immer größere Bedeutung. Damit verbunden ist das Potenzial Emissionen zu reduzieren. Mit der Entwicklung einer Mobility-as-a-Service-Plattform (MaaS) sollen die Zugangshürden zum ÖPNV gesenkt und multimodale Mobilitätslösungen mit anderen innovativen Diensten verknüpft werden. Ziel ist die Stärkung des Umweltverbundes und Zugewinne zulasten des motorisierten Individualverkehrs (MIV).

Durchführung

Grundlage ist die Entwicklung der MaaSMobility-as-a-Service-Plattform, einer Steuerungssoftware, mit der eine regionale und nationale Vernetzung von Mobilitätsangeboten möglich ist. Im Mittelpunkt steht dabei die Dienstleistung „Mobilität“ und nicht der Dienstleister. Eine App bietet den Zugriff auf alle Angebote. Im ersten Schritt umfasst diese Tickets für Bus und Bahn, die Buchung aller Angebote und die Abrechnung aller genutzten Mobilitätsdienstleistungen.

Beitrag zur Luftreinhaltung

Bereits während der Projektlaufzeit verspricht sich die Stadt Mainz durch die MaaS-Plattform erste Wirkungen in der Minderung der NO2-Belastungen. Zusammen mit weiteren Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme wird bis 2020 mit einem Potential für eine NO2-Reduzierung um mindestens 2 % und insgesamt mit einer Reduzierung um 2,5 % gerechnet.

ZuwendungsempfängerMainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Projektvolumen786.999 € (davon 393.499 € Förderanteil durch BMVI)
ProjektlaufzeitNovember 2018 bis Ende 2020
Ansprechpartner

Sascha Müller Tel.: +49 (6131)12-3821

E-Mail: sascha.mueller@stadt.mainz.de