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Ampel zeigt grün für Fahrradfahrer

Quelle: Fotolia / anweber

Problemstellung

Der durch Stickstoffdioxid hochbelastete Innenstadtbereich von Reutlingen soll durch eine Verringerung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) hin zum Verkehrsverbund langfristig von Emissionen entlastet werden. Eine Maßnahme ist die Beschleunigung des Radverkehrs durch Optimierungen von Lichtsignalanlagen an ausgewählten Strecken.

Projektziel

Die Attraktivität von Radwegen soll erhöht und die Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert werden. Durch den Umbau bzw. die Neuerrichtung von Lichtsignalanlagen, die in Verbindung mit einer GPS-Ortung der Radfahrer erfolgt, kann eine an die individuelle Geschwindigkeit des einzelnen Radfahrenden angepasste Vorrangschaltung initiiert werden. Damit wird der Radverkehr schneller, flüssiger und durch die Vermeidung von Wartezeiten an Lichtsignalanlagen attraktiver.

Durchführung

Bestehende Lichtsignalanlagen (LSA) werden erneuert und aufgerüstet und in das Radverkehrsbeschleunigungssystem integriert. Durch die GPS-basierte Ortung der Radfahrer kann dann eine Meldung an den Verkehrsrechner und eine Steuerung der LSA erfolgen.

Beitrag zur Luftreinhaltung

Ziel ist es, durch die Maßnahme den Radverkehrsanteil am Modal Split bis 2030 von heute 15 % auf 25 % zu steigern und damit zu einer Verringerung der Schadstoffemissionen beizutragen.

ZuwendungsempfängerStadt Reutlingen
Projektvolumen400.000 € (davon 200.000 € Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit01.01.2019 - 31.12.2020
AnsprechpartnerPatrick Heintel Tel.: +49 (7121)303-2564 E-Mail: patrick.heintel@reutlingen.de