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Berlin, 17. Oktober 2018

Eine zunehmende Verlagerung des Personen- sowie Güterverkehrs auf die Schiene ist einer der zentralen Hebel für die Reduzierung des Endenergiebedarfs und der Emissionen im Verkehr. Die vorhandenen Verlagerungspotentiale sowie Maßnahmen zu deren Realisierung werden daher im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) umfangreich untersucht.

Eine aktuelle Untersuchung beschäftigt sich in diesem Kontext mit Kapazitätssteigerungspotentialen im Bestands-Schienennetz, v.a. durch Digitalisierung (ETCS Level 2), aber auch mittels Anpassung der Blockabstände in den Knoten an ETCS 2 sowie an kreuzungsfreie Ein- und Ausfädelungen aus den Hauptstrecken. Veranschaulicht werden sollen die Ansätze am Korridor Hamburg-Frankfurt/M. Ein weiterer Schwerpunkt sind potentielle Lerneffekte aus dem Schweizer Bahnbetrieb.

Der MKS-Fachworkshop diente dazu, die Ergebnisse der Studie durch fachlichen Input aus der Praxis anzureichern sowie mögliche Handlungsempfehlungen und weiteren Forschungsbedarf zu diskutieren. Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf den Herausforderungen beim Ausbau von ETCS Level 2.

Die Dokumentation des Workshops steht am Seitenende zum Download zur Verfügung. Die Präsentationen der Referenten erhalten Sie auf Anfrage unter mks@ifok.de.