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Vernetzte Stadt

Quelle: AdobeStock / metamorworks

Neue Mobilitätskonzepte erobern bereits die Städte: In den letzten Jahren sind viele Sharing-Angebote entstanden und ÖPNV-Unternehmen experimentieren ebenfalls mit flexibleren Mobilitätsangeboten – immer mehr Anbieter kommen auf den Markt. Diese Dynamik wird weiter zunehmen. Eine neue Studie, welche vom BMVI im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) beauftragt wurde, analysiert die Verlagerungswirkungen und Umwelteffekte neuer Mobilitätskonzepte.

Ziel der Studie ist es, in einer Phase dynamischer Entwicklungen in der Mobilitätswelt Szenarien für den Personenverkehr der Zukunft (2030 bzw. 2050) zu entwickeln und deren Auswirkungen auf die CO2-Emissionen darzustellen. Die Studie beschreibt dazu innovative Mobilitätsangebote sowie Einflussfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl und untersucht in zwei Szenarien (Szenario A „behutsamer Mobilitätswandel“ und Szenario B „umfassender Mobilitätswandel“) und in vier Raumtypen die Auswirkungen auf Verkehr und Umwelt.

Die Studie zeigt, dass neue Mobilitätsangebote deutliche Klima- und Umweltvorteile haben können. Es wird jedoch ebenfalls auf Risiken durch Verlagerung und übermäßige Nutzung hingewiesen. Werden neue Mobilitätsangebote im Zuge einer nachhaltigen und integrierten Mobilitätspolitik als Teil eines erweiterten ÖPNV eingesetzt, besteht ein hohes Potenzial zur Verringerung des motorisierten Individualverkehrs und damit zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen und des Endenergieverbrauchs.

Die Studie steht unten auf der Webseite zum Download bereit.