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Hafen mit LKW, Flugzeug, Schiff und Gabelstapler

Quelle: AdobeStock Thatree

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert ab sofort brennstoffzellenbetriebene Flurförderzeuge in Flottenanwendungen. Emissionen in Industriegebieten sollen hierdurch gesenkt werden. Förderkriterium ist die Höhe der zu erwartenden CO2-Einsparungen. Für die Förderung stehen insgesamt 4,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert werden können neben den Fahrzeugen wie Gabelstaplern auch die für den Betrieb erforderliche Betankungsinfrastruktur und die Errichtung von Elektrolyseuren zur On-site-Erzeugung von Wasserstoff für den Betrieb der Fahrzeuge. Vorausgesetzt ist, dass der Strom aus erneuerbaren Energien stammt – daher: „grüne“ Intralogistik. BMVI bezuschusst die Investitionsmehrkosten in Höhe von 40 bis 60 Prozent im Vergleich zur herkömmlichen Referenztechnologie.

Der Förderaufruf ist Teil der zweiten Phase des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (2016-2026) – kurz NIP 2 – und erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie zur Marktaktivierung. Das BMVI stellt bis 2019 für diese Förderrichtlinie und die Förderrichtlinie Forschung, Entwicklung und Innovation insgesamt 250 Millionen Euro bereit.

Der Förderaufruf steht ab sofort auf der Homepage der NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie) zum Abruf bereit (https://www.now-gmbh.de/content/2-bundesfoerderung-wasserstoff-und-brennstoffzelle/1-foerderrichtlinien/aufruf_flurfoerderzeuge_2019_final.pdf). Anträge können bis zum 31. Juli 2019 über das easy-Online Portal (https://foerderportal.bund.de/easyonline) eingereicht werden.