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Blaue Deutschlandkarte ohne Beschriftung. Die Standorte der zwölf Modellprojekte werden durch einen orangefarbenen Punkt hervorgehoben.

Quelle: BMVI

Karte zur Skizze „Auf dem Weg zum Hamburg-Takt (AWHT)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inFreie und Hansestadt Hamburg
2. RaumtypMetropolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme29.422.999,00 €
4. FokusAngebotsausbau: On-Demand-Verkehr; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. multi-/intermodale Mobilitätsplattform; Tarifentwicklung: Mobilitätsbudget, Prepaid-Karte; Ausbau Mobilitätsstationen; Barrierefreiheit
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Im Zentrum des Modellprojekts steht die Verknüpfung von Mobilitätsangeboten über die Mobilitätsplattformswitch“. Zur Tiefenintegration vorhandener Mobilitätsdienste wird die Mobilitätsplattform um ein Ticketing-Tool für Partnerdienste erweitert. Zudem wird die App technisch so weiterentwickelt, dass Nutzer:innen ihre Abonnements verschiedener Verkehrsdienstleister an einer Stelle sammeln und ggf. vorweisen können. Darüber hinaus wird ein Mobilitätsbudget für Arbeitnehmer:innen geschaffen und eine Prepaid-Karte zur bargeldlosen Bezahlung des ÖPNV eingeführt. Diese ermöglicht Nutzer:innen, auch ohne Nutzung oder Installation der Mobilitätsplattform, anonym Verkehrsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Angebotsseitig wird das bereits existierende Ridepooling-Angebot auf bisher nicht bediente Randgebiete ausgeweitet und die Anzahl an vorhandenen multimodalen Mobilitätsstationen um 134 erhöht. Hierdurch soll inter- und multimodales Mobilitätsverhalten beanreizt und Zugangshürden abgebaut werden. Ein weiterer Baustein ist die Einführung eines Assistenzsystems für seh- und hörgeschädigte Menschen, welches diesen die selbständige Nutzung des ÖPNV-Systems ermöglicht. Ferner wird ein dynamisches Echtzeit-Informationssystem für den Hamburger Hafen eingeführt.
Karte zur Skizze „Mobilität und Fläche clever vernetzt im Wendland (CleverMoWe)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inLandkreis Lüchow-Dannenberg
2. RaumtypPeriphere ländliche Region
3. Skizzierte Fördersumme4.000.000,00 €
4. FokusAngebotsausbau: Netzneustrukturierung und -ausweitung, multi-/intermodale Mobilitätsstationen, Verknüpfung mit Nachbarregionen; Toolbox zur Feinerschließung; umkreiskompatible Tarifsysteme; Verbund- und Modulticket; Mobilitätsplattform und Webseite mit E-Ticketing
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Das Modellprojekt beabsichtigt eine Stärkung des ÖPNV-Angebots im ländlichen Raum, die durch die Anbindung aller Orte mit über 500 Einwohnern mittels Neustrukturierung und Ausweitung des Haupt- und Nebennetzes sowie 20 Mobilitätsstationen im Landkreis erreicht werden soll. Die Mobilitätsstationen sollen das Angebot mit Fahrrad-, Fahrdienst- und Carsharing-Angeboten verknüpfen sowie Infrastrukturen für E- und automatisierte (Waren-)Verkehre bereitstellen. Eine Handreichung bzw. Toolbox zu Mobilitätsoptionen soll Kommunen die Feinerschließung in partizipativer Umsetzung erleichtern. Das Tarifsystem soll hinsichtlich der Transparenz sowie Kombinationsmöglichkeiten mit Sharing-Angeboten weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist die Entwicklung einer Mobilitätsplattform geplant, welche den Nutzer:innen Echtzeitinformationen, Routenplanung sowie Buchungsmöglichkeiten für alle Angebote bietet.
Karte zur Skizze „CuX und quer – Erfahrungen in Grün (CuX)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inLandkreis Cuxhaven
2. RaumtypStadtregionsnahe ländliche Region
3. Skizzierte Fördersumme821.600,00 €
4. FokusAngebotsausbau: On-Demand-Verkehr, Anrufsammeltaxi, (E)-Bike-Sharing, Taktverdichtung; Mobilitätsstationen; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform; Mobilitätszentrale; Kommunikations- und Marketingmaßnahmen
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Das Modellprojekt beabsichtigt die Einführung und Erprobung eines flexiblen On-Demand-Dienstes in einer Modellgemeinde bei fortlaufendem Betrieb eines bestehenden fahrplan- und liniengebundenen Anrufsammeltaxis in einer Vergleichsgemeinde. Ziel ist es, die optimale Form des Bedarfsverkehrs für die Region zu identifizieren und in Zukunft flächendeckend einzuführen. Zusätzlich ist der Aufbau eines (E-)Bike-Sharing Systems im Landkreis vorgesehen. Die Nutzung des MIV in den Grundzentren soll so insbesondere bei kürzeren Wegen reduziert werden. Um die verfügbaren Verkehrsmittel effizienter und kundenfreundlicher miteinander zu verknüpfen, werden an einigen Standorten intermodale Mobilitätsstationen bzw.Rendezvous-Punkte“ errichtet. Diese dienen als Haltstelle, Abstellplatz für Sharing-Bikes und Informationspunkt und bieten den Nutzer:innen weiteren Komfort (u. a. WLAN). Zudem wird eine intermodale Mobilitätsplattform eingeführt, die Nutzer:innen den Abruf von Verkehrsinformationen in Echtzeit und die Buchung aller verfügbaren Mobilitätsmittel (Linienverkehr, Bedarfsverkehr und Sharing-Angebote) ermöglicht. Mit dem Ziel auch nicht-digitale Informations- und Buchungsmöglichkeiten anzubieten, soll eine Mobilitätszentrale geschaffen werden. Ferner werden Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen umgesetzt, um die Bekanntheit der ÖPNV-Angebote zu steigern.
Karte zur Skizze „Digitale Mobilitätsinnovationen in Freyung - Grafenau (DiMoFRG)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inLandratsamt Freyung-Grafenau
2. RaumtypPeriphere ländliche Region
3. Skizzierte Fördersumme9.355.111,00 €
4. FokusAngebotsausbau: Taktverdichtung- und Ausweitung, On-Demand-Verkehr, neue Linien, Fahrradmitnahme; Mobilitätsgarantie; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform Tarifentwicklung; Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Im Rahmen des Modellprojekts ist eine deutliche Verbesserung des ÖPNV-Angebots und die Schaffung einer Mobilitätsgarantie vorgesehen. Diese soll durch neue Buslinien, Taktverdichtungen und -ausweitungen, die Einführung und Integration von On-Demand-Verkehren und Fahrradmitnahmemöglichkeiten erreicht werden. Auch Sozial- und Krankenfahrten sollen durch den Landkreis angeboten und lokale Taxi- und Mietwagenunternehmen in das ÖPNV-System integriert werden. Auf tariflicher Ebene steht die Erprobung und spätere Einführung eines Job-Tickets im Fokus. Zusätzlich sollen Vernetzungs- und Digitalisierungsmaßnahmen das Serviceangebot des ÖPNV stärken. Hierzu zählen kontaktloses Ticketing samt Bestpreisverrechnung, eine Online-Buchungsplattformen für On-Demand und Rufbusverkehre, eine physische und digitale Echtzeitauskunft und eine Mobilitätsplattform inkl. Auskunft, Buchung und Vertrieb. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Marketing- und Kommunikationskampagnen, Usability Tests und ein umfassendes Monitoring.
Karte zur Skizze „Lippe Intelligent Vernetzt (LIV)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inKommunale Verkehrsgesellschaft Lippe mbH
2. RaumtypRegiopolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme5.455.753,40 €
4. FokusAngebotsausbau: On-Demand-Verkehr, Einführung Schnellbusnetz, Linien- und Taktverdichtungen; Tarifentwicklung: Home-Zone-Tarif, arbeitgebergefördertes Mobilitätsbudget; KI-Optimierung Schülerverkehr; Weiterentwicklung Mobilitätsplattform; Bike- und Car-Sharing
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Angebotsseitig sind die Implementierung eines 30-Minuten-Taktes im existenten Schnellbusverkehr sowie die Einführung verschiedener neuer Buslinien geplant. Zusätzlich soll das Verkehrsangebot sowohl im Binnen- sowie im Zubringerverkehr an schnelle Hauptachsen durch die Schaffung eines On-Demand-Dienstes in dispers besiedelten Gebieten verstärkt werden. Hierzu werden ebenfalls neue Haltestellen geschaffen. Die mit dem On-Demand-Verkehr zusammenhängenden Buchungsvorgänge werden in die existierende Mobilitätsplattform integriert. Ebenfalls aufgebaut und in die App integriert werden Bike- und Car-Sharing-Angebote. Im Bereich der Tarifstruktur ist die Schaffung verschiedener Home-Zone-Tarife (max. 365 Euro pro Stadt/Gemeinde; max. 730 Euro für das gesamte Kreisgebiet) und eines arbeitgebergeförderten Mobilitätsbudgets (Home-Office-Tarif), welches perspektivisch auch eine intermodale Verkehrsmittelnutzung erlaubt, vorgesehen. Die Mobilitätsplattform wird durch eine Auslastungsanzeige und -prognose ergänzt, die Nutzer:innen das Ausweichen auf weniger genutzte Alternativen während der Stoßzeiten des Schulverkehrs ermöglicht. Darüber hinaus soll die Kosteneffizienz des Schülerverkehrs durch den Einsatz von KI optimiert werden.
Karte zur Skizze „Mehr klimafreundliche Mobilität zur Stärkung von Partizipation und Inklusion in der Regiopolregion Rostock (MIRROR)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inVerkehrsverbund Warnow GmbH
2. RaumtypRegiopolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme29.909.360,00 €
4. FokusAngebotsausbau:, On-Demand-Verkehr, Ausbau Linienverkehr und Bahnverkehr; Taktverdichtung und -ausweitung; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform, QR-Code-Ticketkaufsystem; Tarifentwicklung: 365-Euro-Tickets, Semesterticket; Bürgerbeteiligungsmaßnahmen
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Verbundweit sind die Schaffung neuer Linienverkehre, umfangreiche Taktverdichtungen und -ausweitungen sowie geänderte Buslinienführungen vorgesehen. Notwendige infrastrukturelle Anpassungen wie der Neubau von Haltestellen und Wendeschleifen sind geplant. Darüber hinaus werden intermodale, komfortable und digital vernetzte Mobilitätsstationen errichtet, um den Zugang zum ÖPNV sowie das soziale Miteinander zu fördern. Zielgruppenspezifische Tarife (365-Euro-Ticket für Mietergruppen und für Sozialleistungsbeziehende, Semesterticket) sollen ebenfalls eingeführt werden. Des Weiteren wird die Modernisierung der physischen Vertriebstechnik und die Erweiterung der vorhandenen Fahrgastinformations- und Fahrplanauskunftssysteme um Auslastungsprognosen, P+R- bzw. B+R-Integration und einen CO2-Rechner werden angestrebt. Zudem sollen digitale Vertriebssysteme ausgebaut und um Funktionen wie Abonnement-Verwaltung, mobiles Ticketing, neue Bezahlmöglichkeiten und perspektivisch CheckIn-BeOut-Lösungen erweitert werden. Eine neue Mobilitätsplattform soll die intermodale Auskunft, Reiseroutenplanung und Buchung erlauben. Ein Ticketkaufsystem über QR-Codes ermöglicht Gelegenheitskunden den einfachen Erwerb passender Fahrscheine. Flankiert wird das Projekt durch weitreichende Bürgerbeteiligungsmaßnahmen.
Karte zur Skizze „Modellregion Hannover: Wendepunkte im Verkehr (MoHaWiV)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inRegion Hannover
2. RaumtypMetropolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme29.972.720,00 €
4. FokusAngebotsausbau: Flächendeckender On-Demand-Verkehr; Mobilitätsstationen; Digitalisierung existierender P+R-Anlagen; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform; Post-Corona-Maßnahmen zur Fahrgastrückgewinnung (tariflich und kommunikativ); Schaffung eines ÖPNV-Reallabors mit Bürgerbeteiligung
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Geplant ist die Einführung eines umfassenden On-Demand-Beförderungsdienstes in allen elf Kommunen der Region, mit der Absicht, die ländliche Region flexibel an die bestehenden SPNV- und Busangebote mit Ziel Hannover anzubinden. Der On-Demand-Verkehr soll dabei ohne Mehrkosten für die Nutzer:innen in die Tarifstruktur eingebunden werden und im existierenden Vertriebssystem buchbar sein. Eine Verknüpfung mit den Bedarfen von Arbeitgebern, sozialen Einrichtungen und dem Lieferverkehr, insbesondere in Schwachlastzeiten, ist ebenso angedacht. In seiner Gesamtheit entsteht so laut Skizzeneinreicher das größte On-Demand-Verkehrsnetz seiner Art in Deutschland. Zusätzlich sollen in der Region intelligent verknüpfte und komfortable Mobilitätsstationen weiter ausgebaut und neu geschaffen werden. Um die Auslastung existierender P+R-Anlagen zu steigern und die Nutzung des ÖPNV zu inzentiveren, ist die Ausrüstung dieser mit intelligenter Sensorik (Auslastung, Verkehrslenkung, ÖPNV-Information) vorgesehen. Die existierenden Auskunfts- und Vertriebssysteme sollen im Hinblick auf fahrgastfreundliche Informationsbereitstellung digitalisiert und zu einer umfassenden Mobilitätsplattform weiterentwickelt werden. Im Post-Corona-Betrieb sind zudem tarifliche Zusatzangebote und umfassende Kommunikationsmaßnahmen zur Fahrgast(rück)gewinnung vorgesehen. Ebenso ist die Schaffung eines ÖPNV-Reallabors unter intensiver Mitwirkung von Bürger:innen und Mobilitätsakteuren geplant.
Karte zur Skizze „Multimodale Mobilität in Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis (MUMOLEVRBK)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inwupsi GmbH
2. RaumtypMetropolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme9.538.244,00 €
4. FokusAngebotsausbau: On-Demand-Verkehr, Ausbau Linienverkehr, Bike- und Car-Sharing; Taktverdichtung; Tarifentwicklung: Arbeitgebergefördertes Mobilitätsbudget; ÖPNV-Bevorrechtigung: Busspuren, Lichtsignalanlagen; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform; Mobilitätsstationen
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Mit dem Ziel ein attraktives ÖPNV-Angebot bieten zu können, sind im örtlichen Schnellbussystem Taktverdichtungen und die Schaffung neuer Linien vorgesehen. Der Ausbau von Busspuren und die Optimierung von Lichtsignalanlagen soll den Busverkehr allgemein stärken. Um neuen Arbeitsmodelle zu begegnen, sind verschiedene flexible Tarife (e-Tarif, digitaler Pendlertarif) sowie die Einführung eines arbeitgebergeförderten Jobtickets geplant. Bereits existente Car- und Bike-Sharing-Modelle sollen erweitert bzw. um E-Fahrräder und Lastenräder ergänzt werden. In Pilotregionen ist die Einführung eines On-Demand-Verkehrs geplant, um die flexible Nutzung des ÖPNVs voranzutreiben. Der On-Demand-Dienst soll über die digitale Mobilitätsplattform sowie telefonisch buchbar sein und in den klassischen ÖPNV-Kernzeiten als Zubringer zu anderen Verkehrsformen (u. a. SPNV) dienen. Für ein kundenfreundliches ÖPNV-Erlebnis und einen einfacheren Zugang zu weiteren Mobilitätsformen ist die Schaffung von intermodalen Mobilitätsstationen vorgesehen. Zudem sollen autonome Betriebsformen auf einer Teststrecke pilotiert werden. Darüber hinaus soll die digitale Mobilitätsplattform zu einer umfänglicheren Applikation weiterentwickelt werden, über die alle intermodalen Mobilitätsangebote gebucht werden können.
Karte zur Skizze „Kreisübergreifende Angebotsoffensive zum Ausbau und zur Schaffung eines metropolitanen Stadt-Land-Taktes (ÖVer.KAnT)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inKreis Herzogtum Lauenburg
2. RaumtypMetropolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme17.899.689,00 €
4. FokusAngebotsausbau: Expressbuslinien, On-Demand-Verkehr, Automatisierter Busverkehr; Taktverdichtung und -Ausweitung; Tarifentwicklung; Entwicklung von Mobilitätsstationen; Anschlusssicherung; Mobilitätsberatung; Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Mithilfe der Schaffung neuer (Express-)Buslinien, der Einführung automatisierter Bus-Shuttles im Linienverkehr sowie dem Ausbau eines On-Demand-Dienstes soll das ÖPNV-Angebot vor Ort signifikant ausgeweitet werden. Ebenso sind die Verlängerung der Betriebszeiten sowie Taktverdichtungen geplant. Um die Nutzung des bestehenden Angebots zu erhöhen, soll der existente Schnellbuszuschlag abgeschafft werden. Zudem werden die bestehenden P+R und B+R Anlagen in den Verbundtarif integriert und die Buchung über die Mobilitätsplattform ermöglicht. Zur besseren Integration verschiedener Verkehrsträger wird eine digitale Anschlusssicherung kreisweit erprobt. Die Entwicklung intermodaler Mobilitätsstationen (RuralHubs) ist für verschiedene Standorte geplant und dient insbesondere der Attraktivitätssteigerung der ÖPNV-Nutzung. Darüber hinaus wird durch die Schaffung einer kreisweiten Mobilitäts- und Klimaschutzberatung gezielt Aufklärung von Bürger:innen im Hinblick auf neue Mobilitätsangebote und CO2-Einsparpotenziale betrieben. Projektbegleitend sind Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen vorgesehen.
Karte zur Skizze „RMVall-in – die generelle Mobilitätsplattform (RMVall-in)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inRhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
2. RaumtypMetropolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme15.419.547,00 €
4. FokusAngebotsausbau: E-Bike/Car-Sharing; Mobilitätsstationen, B/P+R; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform, CheckIn-BeOut-System; Tarifentwicklung: Basiskarte, arbeitgebergefördertes Mobilitätsbudget; Kundenbindung und -gewinnung; Betriebliches Mobilitätsmanagement
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Das Modellprojekt beabsichtigt eine Weiterentwicklung der digitalen Kundenschnittstelle. Diese hat zum Ziel, den Nutzer:innen Zugriff auf Fahrplanauskünfte, Ticketing- und Buchungsfunktionen zu intermodalen Angeboten verschiedener Anbieter zu bieten. Um flexiblen Bedürfnissen der Nutzer:innen (u. a. Home-Office, Gelegenheitsverkehr) zu entsprechen, ist die Einführung eines Basiskartenmodells geplant. Technische Anpassungen der Vertriebs- und Kontrollsysteme sind hierfür notwendig. Basierend auf einem Pilotprojekt soll verbundweit ebenfalls ein flexibles CheckIn-BeOut-System eingeführt werden. Zur Kundenbindung und -gewinnung wird ein umfangreiches Customer-Relationship-Management-Systems eingeführt, dass vorhandene Datenquellen und -systeme (u. a. Handytickets, Bonusprogramme, Fahrtguthaben, Anschlussgarantie) aggregiert. Das Mobilitätsportal soll zu einem integrierten Mobilitäts- und Serviceportal ausgebaut werden. Dazu zählen die Schaffung arbeitgebergeförderter Mobilitätsbudgets, Managementtools für eine multimodale Firmenmobilität und die Nutzung eines Gamification-Ansatzes zur Förderung eines umweltgerechteren Mobilitätsverhaltens. Ferner ist die Schaffung von Mobilitätsstationen entlang einer Bahnstrecke in Kombination mit der Einführung eines E-Car- und E-Bike-Sharing-Systems und dem Bau von B+R und P+R-Parkplätzen vorgesehen.
Karte zur Skizze „STADTLand+ – Mitteldeutschland vernetzt (STADTLand+)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inHallesche Verkehrs-AG
2. RaumtypMetropolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme20.547.000,00 €
4. FokusAngebotsausbau: On-Demand-Verkehr, Ausbau Linienverkehr, E-Bike-Sharing, Taktverdichtung; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform; Mobilitätsstationen; Tarifentwicklung: Weiterentwicklung Jobticket, eTarif; Reduzierung Stadt-Umland-Gefälle
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Zur Attraktivierung des ÖPNV sieht das Modellprojekt die Schaffung neuer Schnellbuslinien, die modellhafte Einführung eines On-Demand-Verkehrs sowie die Taktverdichtung bestehender Linienverkehre vor. Des Weiteren werden multimodale Mobilitätsstationen errichtet, die unter anderem als Zugangspunkt zum ebenfalls geplanten E-Bike-Sharing System (inkl. Lastenräder) dienen sollen. Im Hinblick auf Tarifpreismaßnahmen soll u. a. ein eTarif eingeführt werden. Die Schaffung und Integration eines multimodalen Tarifs ermöglicht darüber hinaus die kundenfreundliche Nutzung aller verfügbaren Mobilitätsformen. Mit dem Ziel die ÖPNV-Nutzung im Pendelverkehr zu steigern, soll der bestehende Jobticket-Tarif weiterentwickelt und eine betriebliche Mobilitätsberatung für Arbeitgeber geschaffen werden. Infrastrukturell ist außerdem die technische Aufrüstung von existenten Haltepunkten zu digitalen Haltestellen im Stadtgebiet geplant. Hinsichtlich der Stadt-Land-Verzahnung im ÖPNV sind umfangreiche Verknüpfungs- und Verbesserungsmaßnahmen vorgesehen. Hierbei werden Takte enger aufeinander abgestimmt und verzahnt, neue Linienverkehre eingeführt, Verknüpfungspunkte geschaffen und ausgebaut sowie technische Komponenten zur Anschlusssicherung optimiert. Verbundweit wird die Konzeption und Einführung einer multimodalen Mobilitätsplattform angestrebt.
Karte zur Skizze „Neue öffentliche Mobilität durch Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung (VGI newMIND)“

Quelle: BMVI

1. Skizzeneinreicher/inZweckverband Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt (VGI)
2. RaumtypRegiopolitane Stadtregion
3. Skizzierte Fördersumme29.534.872,00 €
4. FokusAngebotsausbau: On-Demand-Verkehr, Ausbau Linienverkehr, Taktverdichtungen; Tarifmaßnahmen; KI-gestützte Betriebsoptimierung; Digitalisierung der Vertriebs- und Auskunftssysteme inkl. Mobilitätsplattform; Kommunikations- und Bürgerbeteiligungsmaßnahmen
5. Kurzbeschreibung des
Modellprojekts
Im Rahmen des Modellprojekts ist eine umfassende Ausweitung des ÖPNV-Angebots mittels neuer Linienverkehre und Taktverdichtungen geplant. Der Fokus liegt hierbei auf dem Pendel- und Ausbildungsverkehr sowie der Reduzierung des Stadt-Umland-Gefälles. Ebenfalls soll an bisher kaum ÖPNV-seitig erschlossenen Strecken der Betrieb von On-Demand-Verkehren pilotiert werden. Für Arbeitnehmer:innen werden neue Tarifoptionen geschaffen und der Preis der Jahreskarte für Schüler:innen und Student:innen auf 365 Euro reduziert. Im Rahmen einer „kundenseitigen Digitalisierungsoffensive“ werden zudem Auskunfts- und Vertriebssysteme optimiert und eine bereits existierende App zu einer umfassenden und nutzerfreundlichen Mobilitätsplattform (inkl. Ticketing und Auskunft) weiterentwickelt. Unter Einsatz von Digitalen Tools und künstlicher Intelligenz sollen darüber hinaus kundenbezogene Prozesse effizienter gestaltet und interne Abläufe, wie bspw. eine KI-gestützte Bevorrechtigung des ÖPNVs, ermöglicht werden. Zusätzlich sind Kommunikations- und Bürgerbeteiligungsmaßnahmen geplant.