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StandortTOOL

Quelle: BMVI

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Laden muss immer und überall möglich sein. Nur so schaffen wir es, dass der Umstieg auf batterieelektrische Mobilität gelingt. Wir arbeiten systematisch daran, die Ladepunkte flächendeckend bis 2030 so zu planen und umzusetzen, dass jeder mit seinem E-Fahrzeug ohne Einschränkungen unterwegs sein kann. Das neue StandortTOOL ist dabei ein wichtiges Steuerungswerkzeug.

Wo stehen wir?

  • Das Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehrssektor hängt maßgeblich vom Erfolg alternativer Antriebe ab. Um die Elektromobilität weiter voran zu bringen muss zu jedem Zeitpunkt ausreichend Ladeinfrastruktur für den Nutzer bereitstehen.
  • Aktuell sind laut Bundesnetzagentur rund 17.453 Normalladepunkte und 2.391 Schnellladepunkte öffentlich zugänglich.
  • Um den Aufbau weiter voranzutreiben, plant und berechnet das StandortTOOL den Ausbaubedarf bis 2030.

Wofür brauchen wir das StandortTOOL?

  • Der Aufbau von Ladeinfrastruktur lässt sich an vielen Standorten nicht wirtschaftlich darstellen. Von daher werden Standorte, die für die Mobilitätsbedürfnisse der Nutzer notwendig sind, in vielen Fällen nicht aufgebaut oder nicht mit ausreichend Ladepunkten ausgestattet.
  • Das StandortTool berechnet aus Nutzersicht den Ladeinfrastrukturbedarf und berücksichtigt den weiteren Ausbau bis 2030.
  • Nur wenn ausreichend Ladeinfrastruktur an den richtigen Standorten verfügbar ist, wird sich die Elektromobilität durchsetzen.

Was kann das StandortTOOL?

  • Künftig soll durch die Schaffung einer dynamischen Datenschnittstelle, an die alle Ladesäulen angebunden sind, Informationen über den Belegungszustand und Preis in dem StandortTOOL für jeden einsehbar sein.
  • Das StandortTool erfasst und zeigt vorhandene Ladepunkte sowie ab Ende des Jahres auch andere alternative Infrastrukturen (H2, LNG & CNG).
  • Die vorhandenen und geförderten Ladepunkte sind bereits jetzt in einer interaktiven Karte auf der Webseite www.standorttool.de dargestellt.
  • Mit dem StandortTOOL wird der bedarfsgerechte Ausbau entscheidend verbessert, da es für Investoren sowie Kommunen eine Grundlage bei der Entscheidung über geeignete Standorte schafft. Darüber hinaus plant das StandortTOOL den Ausbaubedarf der Tankstelleninfrastruktur für H2, LNG & CNG. Das TOOL fokussiert sich auf den Pkw-Verkehr, kann aber auch den Nutzfahrzeugbereich abdecken und Synergien zwischen den verschiedenen Anwendungen identifizieren.
  • Auch analysiert das Programm den Status Quo, die Entwicklung der nächsten Jahre, sowie der Zielsetzungen der Bundesregierung. Die Ermittlung des künftigen Bedarfs erfolgt auf Basis von Verkehrsströmen, sozioökonomischer Daten sowie Nutzer- und Raumstrukturen. So kann beispielsweise für ein bestehendes Autobahnkreuz die Anzahl der Ladepunkte berechnet werden, die notwendig sind, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Die Ergebnisse dieser komplexen Berechnungen werden praktisch und übersichtlich in Form einer Karte dargestellt.