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Die Innovation & Networks Executive Agency (INEA) unterstützt im Auftrag der EU-Kommission die Umsetzung der TEN / CEF. Sie begleitet den Abschluss der Fördervereinbarungen (Grant Agreement) mit den Begünstigten, wertet Berichte, Zwischenabrechnungen und Schlussabrechnungen aus. Als Kernaufgabe soll sie die technische und finanzielle Verwaltung der Programme effizient durchführen.

Eine Antragstellung kann nur als Reaktion auf einen entsprechenden Aufruf („Call“) der INEA erfolgen. Darin wird genau beschrieben, welche Art von Projekten gefördert werden sollen. Die Aufrufe erfolgen getrennt für das Mehrjahresprogramm (in der Regel Großprojekte) und das Jahresprogramm.

Vor Antragstellung sollte Klarheit über Planungsstand und Finanzierung eines Projektes herrschen. Die Antragstellung unterliegt engen Terminvorgaben. Daher empfiehlt es sich, sich frühzeitig mit den Ausschreibungsmodalitäten vertraut zu machen.

Sowohl öffentliche als auch private Unternehmen sind nur dann antragsberechtigt, wenn sie die Zustimmung des Mitgliedstaates erhalten, in dessen Land sie das Projekt durchführen. Das bedeutet, dass das BMVI die Anträge vorab prüfen und bestätigten muss, damit diese in das Bewerbungsverfahren einbezogen werden können. Zu diesem Zweck erlässt das BMVI eigene Abgabetermine. Diese Termine und alle wichtigen Punkte zu laufenden Calls sind nachfolgend zusammengestellt.

Laufender CEF Call

Die nachstehenden Informationen sollen Interessenten und potenziellen Antragsteller/inn/en einen Überblick geben, in welcher Form das BMVI über laufende Calls informiert. Sie sollen helfen, sich beizeiten mit den administrativen Abläufen vertraut zu machen.

Call CEF Transport Blending Facility

Die Blending Facility ist ein weiteres innovatives Finanzierungsinstrument. Damit sollen vor allem Investitionen Privater zusätzlich gefördert werden. Es gibt 2 Schwerpunkte: die Installierung des Zugsicherungssystems ERTMS und die Bereitstellung alternativer Kraftstoffe. Für beide Förderlinien stehen insgesamt 198 Mio. Euro zur Verfügung und zwar ausschließlich für Arbeiten (works).
Eine weitere Besonderheit ist, dass es sich um einen fortlaufenden (rolling) Call handelt. Der erste Aufruf startete am 15. November 2019; eine spezielle fortlaufende Aufforderung zur Einreichung von Anträgen wird mit vierteljährlichen Stichtagen bis März 2021 veröffentlicht, sofern das Budget nicht früher ausgeschöpft ist.

Für die CEF Blending Facility gilt darüber hinaus, dass Anträge auf Förderung nur berücksichtigt werden, wenn das zu fördernde Projekt vorab in die „Projektpipeline“ eines sogenannten Implementierungspartners aufgenommen und an die Europäische Kommission gemeldet worden ist. Implementierungspartner sind die Europäische Investitionsbank (EIB) und bestimmte nationale Förderbanken.

Im Zuge der Antragstellung können diese im „application editor“ über ein drop down Menü ausgewählt werden. Antragsberechtigt sind nur Projekte, deren CEF-Zuschuss mindestens 1 Million Euro beträgt und deren Kredit mindestens 5 Millionen Euro umfasst.

Hinweis: Für Deutschland ist bislang keine nationale Förderbank als Implementierungspartner benannt, so dass sich deutsche Antragsteller unmittelbar an die EIB wenden müssen.

Der Antragsteller muss die Grant Application Form über das elektronische Portal der Europäischen Kommission, TENtec, zum jeweils geltenden Stichtag einreichen.

Der Implementierungspartner muss zur vollständigen Antragstellung die Antragsmappe mit dem Projektbericht, der Grant Application Form und der Checkliste der Förderfähigkeit des Projekts zum jeweils geltenden Stichtagbei der Europäischen Kommission einreichen (siehe unten aufgeführter link „Call Blending Facility“).

Ein Infotag der INEA vom 05. Dezember 2019 kann hier abgerufen werden.

Antragsteller, die an einer Beratung im Zusammenhang mit Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Blending Facility interessiert sind, können sich via E-Mail (eiah@eib.org) an die European Investment Advisory HUB (EIAH) wenden.

Allgemeine Hinweise für die Antragstellung

Die aktuellen Abgabetermine der INEA für Anträge unter der Blending Facility sind unter dem unten aufgeführten Link „Call Blending Facility“ abrufbar.

Anträge auf Förderung werden von der INEA nur angenommen, wenn diese durch den Mitgliedstaat bestätigt wurden. Anträge, die nicht durch den Mitgliedstaat bestätigt sind, erfüllen nicht die vorgeschriebene Form und werden daher nicht in das Bewertungs- und Vergabeverfahren einbezogen.

Um gewährleisten zu können, dass jeder Antrag, der Deutschland betrifft (d. h. deutscher Antragsteller, Projektdurchführung in Deutschland oder deutsche/r Projektbeteiligte/r), durch das BMVI geprüft und bestätigt werden kann, muss der Antragsteil A bereits einen Monat vor dem jeweiligen Stichtag dem BMVI über TENtec zugänglich sein.

Folgende Personen sind als "contributor" im TENtec Tool einzutragen:

Frank Zwielichfrank.zwielich@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2631
Jörg Stangljoerg.stangl@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2632
Karen Vargas Gamezkaren.vargas@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2633
Silvia Ehrekesilvia.ehreke@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2634
Lina Harmslina.harms@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2635
Theresa Gengtheresa.geng@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2636
Stefanie Reinckestefanie.reincke@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2637
Antje Belowantje.below@bmvi.bund.deTel.: +49 (0) 30 18 300 2638

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch an das BMVI oder per E-Mail an ref -g32@bmvi.bund.de