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Vom Aufruf zur Antragstellung bis zur rechtskräftigen Förderentscheidung der Kommission vergehen in der Regel mehrere Monate. Nachfolgend finden Sie Informationen zu vorangegangenen Calls und deren Ergebnissen.

Ergebnisse Call 2018

Der CEF-Ausschuss hat am 25.03.2019 Brüssel dem Vorschlag der EU-Kommission zur Förderung von Projekten im transeuropäischen Verkehrsnetz zugestimmt. Er beinhaltet eine Liste der 69 Projekte, die im Ergebnis des Aufrufs vom 17. Mai 2018 CEF-Zuschüsse erhalten sollen. Dabei standen 450 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Davon erhalten 12 Projekte aus Deutschland, bzw. mit deutscher Beteiligung ca. 57 Mio. Euro an Zuschüssen.

Die deutschen Projekte und die mit deutscher Beteiligung finden Sie hier.

Die Ergebnisse der gesamten Auswertung finden Sie hier.

Ergebnisse Blending Call 2. Tranche 2017

Am 27.09.2018 hat die Europäische Kommission die Liste der zur Förderung vorgeschlagenen Projekte aus dem Blending Call 2. Tranche 2017 veröffentlicht. Das Fördervolumen der insgesamt 35 ausgewählten Projekte beträgt rund 400 Mio. Euro. Darunter ist auch ein deutsches Projekt mit einem Volumen von 3 Mio. Euro.

Ergebnis des SESAR Calls 2017

Das Fördervolumen der insgesamt 14 ausgewählten Projekte beträgt 290 Mio. Euro, Projekte mit deutscher Beteiligung erhalten rund 35 Mio. Euro Förderung.

Ergebnis des Blending Calls 1. Tranche 2017

Am 30.11.2017 hat die Europäische Kommission die Liste der zur Förderung vorgeschlagenen Projekte aus dem Blending Call 1. Tranche 2017 veröffentlicht. Das Fördervolumen der insgesamt 39 ausgewählten Projekte beträgt rund 1 Mrd. Euro.

Nach formaler Zustimmung des Vorschlags durch den CEF-Koordinierungsausschuss (Vertretung der Mitgliedstaaten) am 12.12.2017 kann die Europäische Kommission einen entsprechenden Rechtsakt erlassen, der die Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) zum Abschluss von Förderverträgen (Grant Agreements) mit den Begünstigten ermächtigt.

Insgesamt wurden sieben der zwölf beantragten Projekte mit deutscher Beteiligung mit einem Volumen von 71,3 Mio. Euro zur Förderung vorgeschlagen.

Ergebnis des Calls 2016

Am 23.06.2017 hat die Europäische Kommission die Liste der zur Förderung vorgeschlagenen Projekte aus dem Call 2016 veröffentlicht. Das Fördervolumen der insgesamt 152 ausgewählten Projekte beträgt 2,7 Mrd. Euro. Für die Empfängerländer des Kohäsionsfonds waren 1,8 Mrd. Euro reserviert, von den verbleibenden 840 Mio. Euro fließen annähernd 200 Mio. Euro an deutsche Antragsteller.

Nach Zustimmung des CEF-Koordinierungsausschusses (Vertretung der Mitgliedstaaten) kann die Europäische Kommission einen entsprechenden Rechtsakt erlassen, der die INEA zum Abschluss von Förderverträgen (Grant Agreements) mit den Begünstigten ermächtigt. Insgesamt werden neun der 26 beantragten Projekte deutscher Antragsteller mit einem Volumen von rd. 100 Mio. Euro zur Förderung vorgeschlagen. Hinzu kommen elf multinationale Projekte mit deutscher Beteiligung, die für Deutschland ein Fördervolumen von ca. 95 Mio. Euro aufweisen. Von den 100 Millionen Euro für die neun Projekte deutscher Antragsteller fließen allein 50 Millionen in den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der grenzüberschreitenden Schienenverbindung von Lohsa über Horka nach Polen. Mehr als 20 Millionen Euro werden in drei Maßnahmen zur Reduzierung von Schienenlärm investiert.

Angesichts des starken Wettbewerbs um die begrenzten Mittel ist das Abschneiden der Anträge aus Deutschland besonders erfreulich.

In der von 2014 – 2020 laufenden Förderperiode hat die EU-Kommission bereits mehr als 2 Mrd. Euro Fördergelder für Maßnahmen und Projekte in Deutschland bzw. mit deutschen Zuschussempfängern zugesagt.

Ergebnis des Calls 2015

Verkehrskommissarin Violeta Bulc hat am 17.06.2016 den Vorschlag der EU-Kommission zur Förderung von Projekten aus der Ausschreibung 2015 veröffentlicht. Diesem hat der „CEF-Koordinierungsausschuss“ (Vertretung der Mitgliedstaaten) am 08.07.2016 in Brüssel zugestimmt. Die Kommission hat daraufhin einen entsprechenden Rechtsakt erlassen, der die Exekutivagentur (INEA) zum Abschluss von Förderverträgen (Grant Agreements) mit den Begünstigten ermächtigt.

Beim Call 2015 standen für die so genannten Nicht-Kohäsionsländer (zu denen Deutschland gehört) 1,09 Mrd. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Eingereicht wurden 271 Anträge; das Volumen wurde fast dreifach überzeichnet. Zur Förderung vorgeschlagen wurden letztlich 102 Projekte. Für die Empfängerländer des Kohäsionsfonds standen rund 6,5 Mrd. Euro zur Verfügung.

Insgesamt werden neun Projekte deutscher Antragsteller mit einem Volumen von 65,7 Mio. Euro gefördert. Hinzu kommen elf Projekte mit deutscher Beteiligung (123,5 Mio. Euro).

Ergebnis des Calls 2014

Die Europäische Kommission hatte am 11. September 2014 die erste Ausschreibung von Zuschüssen unter der Connecting Europe Facility (CEF) veröffentlicht. Nach einem schwierigen Bewertungs- und Auswahlverfahren hat Kommissarin Violeta Bulc am 29.06.2015 den Vorschlag der Kommission zur Förderung von Projekten und Maßnahmen im TEN-V-Netz bekannt gegeben. Diesem hat der CEF-Koordinierungsausschuss (Vertretung der Mitgliedstaaten) am 10.07.2015 einstimmig zugestimmt.

Bewertet wurden 681 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 32,6 Mrd. Euro, der Aufruf war damit insgesamt um knapp das Dreifache überzeichnet. Zur Förderung vorgeschlagen sind nun 276 Projekte mit einem Fördervolumen von mehr als 13 Mrd. Euro, davon rund 4,74 Mrd. Euro aus Mitteln des Kohäsionsfonds.

Deutschland soll bis 2020 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes mehr als 1,6 Mrd. Euro erhalten. Daneben sollen 34 weitere Projekte eine Förderung erhalten, die von deutschen Institutionen (Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen usw.) beantragt wurden oder an denen deutsche Institutionen beteiligt sind.