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Güterverkehr

Quelle: bayernhafen gruppe / David Ebener

Um mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, fördert der Bund seit 1998 den Neu- und Ausbau von Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs nicht bundeseigener Unternehmen. Die aktuelle Förderrichtlinie gilt seit dem 04.01.2017 und tritt mit Ablauf des 31.12.2021 außer Kraft. Die wichtigsten Eckpunkte der Förderung im Überblick:

Fördergegenstand

Als Kombinierter Verkehr (KV) im Sinne dieser Richtlinie gilt der Transport von Gütern in ein und derselben genormten Ladeeinheit (Container, Wechselbrücke, Sattelauflieger bzw. bei der Rollenden Landstraße auch komplette Lkw), wobei die Ladeeinheit einschließlich des Gutes den Verkehrsträger wechselt. Im Rahmen des Förderprogramms werden Investitionen nicht bundeseigener Unternehmen in den Neu- und Ausbau von KV-Umschlaganlagen finanziell gefördert.

Höhe der Förderung

Von den zuwendungsfähigen Investitionsausgaben werden bei Neu- und Ausbau von KV-Umschlaganlagen bis zu 80 Prozent als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt.

Antragstellung

Interessierte Investoren stellen ihre Förderanträge für Anlagen des KV Schiene/Straße oder Schiene/Schiene beim Eisenbahn-Bundesamt, für Anlagen des KV Wasserstraße/Straße oder Wasserstraße/Wasserstraße bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Das Ergebnis der Prüfung des Förderantrags soll dem Antragsteller frühestmöglich, spätestens jedoch drei Monate nach Vorliegen aller zur Entscheidung erforderlichen Unterlagen mitgeteilt werden.

Nähere Informationen zu der Förderung und Antragstellung sind über die zuständigen Bewilligungsbehörden Eisenbahn-Bundesamt bzw. Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt erhältlich.