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Informationen für Einreisende

Quelle: unsplash

Informationen zur Sicherheit im grenzüberschreitendem öffentlichen Reiseverkehr (Stand 10.08.2020)

Am 07. August 2020 ist die Anordnung des Bundesministerium für Gesundheit "betreffend den Reiseverkehr nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag" in Kraft getreten. Die Anordnung verpflichtet Unternehmen, die Reisende im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Flug- oder Schiffsverkehr direkt aus einem Risikogebiet nach Abschnitt I Nummer 1 der Anordnung in die Bundesrepublik Deutschland befördern, Aussteigekarten nach dem Muster der Anlage 2 der Anordnung von den beförderten Reisenden zu erheben. Die Aussteigekarten müssen unverzüglich an die für den zuerst angesteuerten Bahnhof/Flughafen/Hafen zuständige Gesundheitsbehörde übermittelt werden.

Als Teil der Reaktion der EU auf die COVID‑19-Pandemie hat der Rat Schlussfolgerungen zur Wiederherstellung des Vertrauens der Fahr- und Fluggäste und der Beschäftigten des Sektors durch Minimierung des Infektionsrisikos im grenzüberschreitenden öffentlichen Personenverkehr angenommen.

Darin befürwortet der Rat eine Reihe von grundlegenden Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen, die für alle grenzüberschreitenden öffentlichen Personenverkehrsdienste gelten sollten. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Einhaltung des physischen Abstands oder, falls dies nicht möglich ist, Tragen von Masken,
  • verstärkte Nutzung digitaler Fahrkartenausstellung und digitaler Fahrkartenkontrollen,
  • Einhaltung hoher Standards für die Frischluftzirkulation und Reinlichkeit in Verkehrsmitteln.

Der Rat ersucht ferner die Kommission und die Mitgliedstaaten, die Koordinierung der Anwendung der Verkehrsleitlinien und ‑empfehlungen, die auf nationaler und EU-Ebene betreffend COVID‑19 erlassen wurden, fortzusetzen.