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Informationen für Einreisende

Quelle: unsplash

Alle Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit betreffend den Reiseverkehr finden Sie hier.

Informationen zur Sicherheit im grenzüberschreitendem öffentlichen Reiseverkehr (Stand 08.11.2020)

  • Ab Sonntag 8.11.2020 sind Einreisende aus Corona-Risikogebieten verpflichtet, eine digitale elektronische Einreiseanmeldung (DEA) auszufüllen
  • Dadurch wird die Arbeit der Gesundheitsämter erleichtert , vor allem die Überwachung der Quarantänepflichten.
  • Die DEA kann online per Webformular unter www.einreiseanmeldung.de ausgefüllt werden. Die Reisenden erhalten dann eine entsprechende Bestätigung.
  • In Ausnahmefällen kann eine Ersatzmitteilung in Papierform ausgefüllt werden.
  • Unternehmen im grenzüberschreitenden Verkehr (Bahn, Bus, Flugzeug, Schiff) müssen vor der Beförderung kontrollieren, ob Reisende die Bestätigung der digitalen Einreiseanmeldung vorweisen können (im Bahnverkehr ist dies auch während der Beförderung möglich). Die Plausibilität wird durch einen Abgleich mit den Reisedokumenten (z.B. Ticket oder Boarding-Pass) überprüft.
  • Falls Reisende keine DEA vorweisen können, ist die Beförderung untersagt.
  • Das BMVI hat die Verkehrsträger mit einem Informationsbrief über die Bestimmungen informiert.
  • Am 08. November 2020 veröffentlichte das Bundesministerium für Gesundheit neue Regelungen für nach Deutschland Einreisende im Zusammenhang mit Coronavirus SARS-CoV-2 / Covid-19. Die Regelungen im Wortlaut finden Sie hier.
  • Das PLZ-Tool des RKI ermöglicht Beförderungsunternehmen eine unkomplizierte Ermittlung des zuständigen Gesundheitsamtes.

Als Teil der Reaktion der EU auf die COVID‑19-Pandemie hat der Rat der Europäischen Union am 24. Juli 2020 Schlussfolgerungen zur Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im schriftlichen Verfahren beschlossen, um den grenzüberschreitenden öffentlichen Personenverkehr in der Europäischen Union zu gewährleisten.

Das Vertrauen der Fahr- und Fluggäste sowie der Beschäftigten des Sektors müsse zurückgewonnen werden, indem das Infektionsrisiko bei grenzüberschreitendem öffentlichem Personenverkehr durch gezielte Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen minimiert wird. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Einhaltung des physischen Abstands oder, falls dies nicht möglich ist, Tragen von Masken,
  • verstärkte Nutzung digitaler Fahrkartenausstellung und digitaler Fahrkartenkontrollen,
  • Einhaltung hoher Standards für die Frischluftzirkulation und Reinlichkeit in Verkehrsmitteln.

Der Rat ersucht ferner die Kommission und die Mitgliedstaaten, die Koordinierung der Anwendung der Verkehrsleitlinien und ‑empfehlungen, die auf nationaler und EU-Ebene betreffend COVID‑19 erlassen wurden, fortzusetzen.