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Luftfahrt

Quelle: unsplash

Weitere Informationen zum Luftverkehr finden Sie auf der Seite des Luftfahrt-Bundesamts

Die aktuelle Anordnung des Bundesministerium für Gesundheit zur Luftfahrt finden Sie hier.

Infoblatt "Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 für Reiserückkehrer/innen"

Informationen zum Luftverkehr (Stand 31.03.2020)

  • Der Bundesminister für Gesundheit hat am 31.03.2020 angeordnet, dass Beförderungen aus der Islamischen Republik Iran für Unternehmen, die im Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- oder Flugverkehr Reisende in die Bundesrepublik Deutschland befördern, untersagt sind. Das BMVI hat diese Anordnung u.a. in den Nachrichten für Luftfahrer, den Nachrichten für Seefahrer und im Verkehrsblatt veröffentlicht sowie mittels Notice(s) to Airmen (NOTAM) die Luftfahrtunternehmen informiert. Die Anordnung des BMG finden Sie hier.

  • Airlines über Einhaltung von Einreisebeschränkungen (für Drittstaatenangehörige und EU-Bürger – Einreise nur bei dringenden Gründen) und Pflichten informiert

  • Länder und Flughäfen aufgefordert, das Risiko für Flüge aus RKI-Risikoländern fortlaufend neu zu bewerten und notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

  • Aufruf an Gesundheitsämter der Länder, die Passagiere umfassend zu informieren (v.a. sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben), bzw. streng zu kontrollieren.

  • Mit Lufthansa / Eurowings Abstandsregeln in der Flugzeugkabine verabredet. Nachbarplätze sollen auf innerdeutschen und Flügen aus Deutschland frei bleiben. Ankünfte und Abflüge in Deutschland wo möglich nur noch an Gebäudepositionen, um Busshuttle zu vermeiden. Wenn nicht möglich sollen mehr Busse eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • BMVI tut alles für die uneingeschränkte Aufrechterhaltung der Luftfracht, um Lieferketten aufrecht zu erhalten, Versorgung sicherzustellen.

    • Das BMVI hat sich mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes über den Versand von Demarchen an asiatische Länder dafür eingesetzt, dass Crews von Luftfahrtunternehmen von den Quarantäne-Bestimmungen (u. a. 14-tägige Heimquarantäne) befreit werden, um den Luftverkehr aufrecht zu erhalten. Ebenso unternimmt das BMVI derzeit große Anstrengungen, um sicherzustellen, dass Crews von Luftfahrtunternehmen, die sich in anerkannten Risikogebieten aufgehalten haben, nicht in Deutschland unter Quarantäne gestellt werden. Derzeit gibt es keine bundeseinheitliche Regelung.
    • Im Nur-Frachtverkehr wird bis auf weiteres auf Nicht-Verfügbarkeitserklärungen deutscher Luftfahrtunternehmen verzichtet, da alle Luftfrachtkapazitäten erforderlich sind, um den Waren- und Güterverkehr aufrechtzuerhalten. Das Luftfahrt-Bundesamt ist angehalten, derzeit pragmatisch über Charteranträge zu entscheiden.
    • Das Luftfahrt-Bundesamt kann Ausnahmen im Rahmen von Luftsicherheitsschulungen, die eine Aufrechterhaltung bestehender Schulungen sowie Zertifizierungen als Kontrollkräfte sicherstellen, bis mindestens zum 31. Dezember 2020 gewähren.
    • Eine Fortsetzung der Tätigkeit der reglementierten Beauftragten, bekannten Versender und Transporteure wird auch durch ein etwaiges Ende des jeweiligen Zulassungszeitraumes nicht in Frage gestellt.
    • Die innerhalb der kommenden Monate ablaufenden Zulassungen von Transporteuren, bekannten Versendern und reglementierten Beauftragten werden - beginnend ab ihrem Ablauf - ohne eine Vor-Ort-Kontrolle befristet um einen Zeitraum von zunächst sechs Monaten verlängert. Diese Verlängerung der Zulassung erfolgt unter der Bedingung der Erfüllung der sonstigen gesetzlichen Anforderungen. Neuzulassungen als Transporteur können ohne eine Vor-Ort-Kontrolle für einen Zeitraum von sechs Monaten erteilt werden. Lediglich Neuzulassungen von bekannten Versendern oder reglementierten Beauftragten können gegenwärtig nicht aus-gesprochen werden, soweit die zwingende Vor-Ort-Kontrolle noch nicht stattfand.
    • Das Luftfahrt-Bundesamt steht zudem in engem Kontakt zu deutschen Luftfahrtunternehmen, um mit einer praktikablen Anwendung der Flugdienst- und Ruhezeiten zu unterstützen und Ausnahmen möglichst zuzulassen, sofern hierdurch das Sicherheitsniveau nicht beeinträchtigt wird.


  • Mit den Ländern maximale Flexibilität bei Ausnahmen vom Nachtflugverbot abgestimmt, damit Urlaubsflieger und Luftfracht weiter landen können.

  • Weitere Informationen für Beschäftigte und Unternehmen in der Logistik finden Sie hier.

Hinweis: Über Gesundheitsschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit Flügen aus RKI-Risikogebieten (z.B. Quarantäne, Gesundheitskontrollen der Passagiere, Einreise- oder Landeverbote) entscheiden nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG) die zuständigen Gesundheitsbehörden.