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Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur folgendes zur Verlängerung von ausländischen Führerscheinen in Deutschland mit den Ländern vereinbart:

Der Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis darf generell nach Begründung eines ordentlichen Wohnsitzes noch 6 Monate Kraftfahrzeuge in Deutschland führen. Durch Allgemeinverfügung wird diese Frist nun auf 12 Monate verlängert. Sie soll bundesweit Geltung haben. Demnach gilt nach Inkrafttreten der Allgemeinverfügung, die jedes Land verkünden wird, die Regelung, dass ausländische Fahrerlaubnisinhaber noch 12 Monate nach Begründung eines ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland im Umfang ihrer Berechtigung Kraftfahrzeuge in Deutschland führen dürfen. Diese Regelung dient dazu, die hiervon Betroffenen vor dem insoweit unverschuldeten Verlust ihrer Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen nach Ablauf der in § 29 Abs. 1 Satz 4 FeV normierten sechs Monate in der herrschenden Ausnahmesituation zu bewahren.

Die ausnahmsweise Verlängerung der gesetzlichen Frist auf zwölf Monate ist längstens bis zum 1. April 2021 möglich.

Nach Ablauf der vorgesehenen 12-Monatsfrist verliert der Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis die Berechtigung, in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern gemäß § 21 des Straßenverkehrsgesetzes eine Straftat (Fahren ohne Fahrerlaubnis).

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Verkehrsministerium, ob dies in Ihrem Bundesland schon umgesetzt wird.