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Quelle: BMVI

Das BMVI verfolgt das Ziel der „Vision Zero“: keine Toten im Straßenverkehr.

Mit zahlreichen Maßnahmen setzen wir uns gezielt für den Schutz des Lebens ein, insbesondere der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger - z.B. durch die Aktion Abbiegeassistent. Dabei nutzen wir crossmediale Wege der Aufklärung und sprechen direkt die betroffenen Zielgruppen an, wie mit der jüngsten Kampagne #HelmeRettenLeben. Zudem passen wir die Regelwerke zur Teilnahme am Straßenverkehr an, etwa mit der StVO-Novelle für Radfahrer.

Zu den einzelnen Maßnahmen:

Zahlen & Fakten

Unfallverhütungsbericht: Zahl der Verkehrstoten so gering wie nie

Bundesminister Andreas Scheuer hat im Oktober 2018 den Unfallverhütungsbericht Straßenverkehr 2016/2017 vorgestellt. Die Zahl der Verkehrstoten ist demnach auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Verkehrszählung 1950. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, legt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ein Folge-Verkehrssicherheitsprogramm für den Zeitraum 2021 bis 2030 auf. Dabei bindet es alle relevanten Akteure ein, um Unfälle zu vermeiden - Länder und Kommunen, Unternehmen und Verbände.

Bundesminister Andreas Scheuer

Der Unfallverhütungsbericht zeigt, dass unsere Verkehrssicherheitsarbeit wirkt: Die Zahl der Menschen, die im Verkehr starben, war noch nie so gering wie heute. Wir arbeiten weiter daran, dass insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer, wie Fahrradfahrer, Fußgänger, vor allem Kinder, sicher auf den Straßen unterwegs sind. Deshalb stärken wir Maßnahmen wie die Aktion Abbiegeassistent, für die wir bis heute schon 46 offizielle Sicherheitspartner gewinnen konnten.

Grafik: Zahl der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Kinder

Quelle: Daten: BASt-U2r-28/2018; Icon: flaticom/FreePik

Kernaussagen des Unfallverhütungsberichtes

Neue Entwicklung:
2017 starben 3.180 Menschen bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Dies waren 26 Verkehrstote oder 0,8 % weniger als 2016 und belegt den niedrigsten Stand seit Beginn der systematischen Verkehrszählung 1950 - bei stetig wachsendem Verkehr. Im ersten Halbjahr 2018 sank die Zahl der Verkehrstoten um weitere 3,3%.

Langzeitentwicklung:
Insgesamt sank die Zahl der Verkehrstoten zwischen 2011 und 2017 um 20 %. Im Vergleich zu 2001 ist ein Rückgang von über 50 %, im Vergleich zu 1991 ein Rückgang um über 70% zu verzeichnen. Für verschiedene Gruppen von Verkehrsteilnehmern sank die Zahl der Verkehrstoten zwischen 2000 und 2017 folgendermaßen:

  • Bei Autofahrern um -67%
  • Bei Fahrradfahrern um -42%
  • Bei Fußgängern um -51%
  • Bei Motorradfahrern um -38% (Krafträder mit amtl. Kennzeichen)
  • Bei Kraftfahrern um -40%
  • Bei Kindern um -75%
  • Bei Senioren um -24%
  • Bei jungen Fahrern um -77%

Beispiele für Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit

Aktion Abbiegeassistent #IchHabDenAssi
& Förderprogramm für die freiwillige Aus- bzw. Nachrüstung

Abbiegeassistenten sind verfügbare technische Lösungen, die im Straßenverkehr Leben retten können: Sie warnen Lkw- und Busfahrer, wenn diese beim Abbiegen Fußgänger oder Radfahrer gefährden würden.

Aufkleber zum Abbiegeassistent

Quelle: BMVI

Bundesminister Andreas Scheuer:

Radfahrer und Fußgänger werden häufig von abbiegenden Lkw oder Bussen übersehen – das sind vermeidbare Dramen. Die EU sieht jedoch nach derzeitigem Stand erst ab 2024 einen verpflichtenden Einbau von Abbiegeassistenten vor, der zudem nur für Neufahrzeuge gelten soll. Weil das viel zu spät ist, haben wir die „Aktion Abbiegeassistent“ ins Leben gerufen. Mit dem neuen Förderprogramm des BMVI können wir nun die Ausrüstung mit Abbiegeassistenten einschließlich der wichtigen Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen viel schneller voranbringen.

Quelle: BMVI


Da eine europaweite Lösung erst erarbeitet wird, setzt das BMVI mit der „Aktion Abbiegeassistent“ seit 2018 nationale Anreize für eine freiwillige Verpflichtung. Das BMVI legt zusätzlich ein Förderprogramm für die freiwillige Aus- bzw. Nachrüstung von Lkw und Bussen mit Abbiegeassistenzsystemen auf. Das Förderprogramm hat ein Volumen von 10 Millionen Euro pro Jahr haben und gilt voraussichtlich 5 Jahre.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Lkw- und Kraftomnibuskontrollen für ausgeruhte Fahrer

Durch unsere „Unterwegskontrollen“ sorgen wir mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) dafür, dass nur ausgeruhte LKW-Fahrer auf den Bundesstraßen und Autobahnen fahren. Mit mehr als 500.000 Lkw- und Kraftomnibuskontrollen jährlich leistet der Straßenkontrolldienst des BAG einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit auf Deutschlands Straßen.
Gerade im Bereich der Fahrpersonalvorschriften (z.B. Lenk- und Ruhezeiten) stellen die Kontrolleure des BAG immer wieder Verstöße gegen die Vorschriften fest.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Quelle: BMVI


StVO-Novelle – eine Radreform für mehr Sicherheit

Damit das Rad als gleichberechtigter Teil im Straßenverkehr gestärkt wird, passen wir die Straßenverkehrsordnung an.

Quelle: BMVI

Bundesminister Andreas Scheuer:

Ich bin Verkehrsminister und damit auch der Fahrradminister. Mit klaren Regelungen stärken wir den Radverkehr und sorgen dafür, dass das Radfahren zügig spürbar attraktiver und sicherer wird. Das erreichen wir, indem wir unter anderem ein generelles Halteverbot auf Schutzstreifen, einen Mindestüberholabstand für Kraftfahrzeuge, die Möglichkeit zur Einrichtung von Fahrradzonen und zur Anordnung von Überholverboten von Radfahrerenden sowie die Schrittgeschwindigkeit für rechtsabbiegende Lkw einführen. Wir werden nun damit auf die Länder zugehen, damit diese für den Radverkehr wichtigen Maßnahmen schnellstmöglich in Kraft treten können. Es ist die größte Radreform seit 20 Jahren. Das Rad ist gleichberechtigter Teil des Straßenverkehrs. Das muss sich auch in der StVO widerspiegeln.

Die StVO Novelle enthält u.a. folgende Veränderungen für den Radverkehr, die zügig in Kraft treten sollen:

  • Generelles Halteverbot auf Schutzstreifen und Erhöhung der Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe
  • Mindestüberholabstand für Kfz
  • Schrittgeschwindigkeit für rechtsabbiegende Lkw
  • Grüner Pfeil für Radfahrer
  • Einrichtung von Fahrradzonen
  • Nebeneinanderfahren von Radfahrenden erleichtern
  • Ausweitung des Parkverbots vor Kreuzungen und Einmündungsbereichen
  • Vereinfachung für Lastenräder
  • Verkehrszeichen Radschnellwege
  • Überholverbot von Radfahrenden
  • Innovationsklausel
  • Vereinfachte Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung

Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Nationale Radverkehrsplan 3.0 für mehr Verkehrssicherheit beim Radfahren

Ob mehr Sicherheit, schnellere Verbindungen oder digitale Angebote – die Gestaltungsoptionen für den Radverkehr der Zukunft sind vielfältig. Anhand von Leitzielen greift der NRVP 3.0 alle relevanten Themen auf und zeigt die zukünftigen Handlungsschwerpunkte zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland auf. Ein Leitziel ist: Vision Zero im Radverkehr.

Wir brauchen breite, sichere Radwege, die im Idealfall auch klar vom Autoverkehr abgetrennt sind. Bei der Breite müssen wir daran denken, dass auch ausreichend Platz für neue Formen der Mobilität wie etwa Elektrokleinstfahrzeuge benötigt wird. Das BMVI plant höhere, wirksame Bußgelder für das unerlaubte Parken auf Schutzstreifen sowie für das Parken in zweiter Reihe.

Tabelle mit allen Sicherheitsprojekten im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans seit 2008

Mehr Informationen finden Sie hier.

Sie haben eine Idee wie Radfahren sicherer wird?

Bis zum 30. Juni 2019 sammeln wir Ihre Ideen, Wünsche und Anregungen rund um das Thema Radverkehr unter zukunft-radverkehr.bmvi.de

Besonderer Schutz für Kinder und Jugendliche

Wir haben in den vergangenen Jahren die Voraussetzungen geschaffen, dass Eltern ihre Rad fahrenden Kinder unter zehn Jahren mit dem Rad auf Gehwegen begleiten dürfen. So können die Kinder das Radfahren und die Verkehrsregeln in Begleitung zunächst leichter erlernen und später sicherer allein unterwegs sein.
Darüber hinaus unterstützt das BMVI auch Verkehrssicherheitsaktionen speziell für Kinder und Jugendliche.

Wir brauchen mehr & bessere Radwege

  • Der Bund setzt entsprechende Akzente, wo eigene Kompetenzen bestehen. Die Planung, Bau und Finanzierung von Radwegen in den Ländern und Städten fallen im föderalen System in die Zuständigkeit der Länder und Kommunen. Hier sind dem Bund verfassungsrechtliche Grenzen gesetzt. Ausnahme sind die vom Bund geförderten Radschnellwege.
  • Das BMVI fördert den Radverkehr durch ein vielfältiges Maßnahmenbündel und investiert allein im Jahr 2019 rund 200 Millionen Euro:

    • Radwege an Bundesstraßen + Bundeswasserstraßen (ca. 100 Mio. Euro jährlich),
    • Radschnellwege der Länder und Kommunen (Finanzhilfen in Höhe von 25 Mio. Euro jährlich)
    • Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020. Hierfür wurden 2018 die Mittel von 4,2 Mio. Euro auf 5 Mio. Euro aufgestockt.
    • Mit rund 20 Mio. Euro sollen ab 2019 zudem – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – weitere innovative und erstmals auch investive Modellprojekte gefördert werden, die den Radverkehr in Deutschland verbessern.
    • 2019 fördert das BMVI Abbiegeassistenzsysteme in Lkw zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern (10 Millionen Euro).

Radschnellwege

  • Radschnellwege sind eine echte Alternative für längere Strecken - auch für Pendler. Auf diesen exklusiv für sie reservierten Strecken kommen Radfahrer sauber, schnell und sicher ans Ziel. Radschnellwege sind besonders für urbane Räume und Metropolregionen interessant. Sie eignen sich für Pendlerverkehre, helfen dabei, Staus zu vermeiden und den Verkehr insgesamt zu verflüssigen. Sie reduzieren Lärmbelastung und Schadstoffemissionen und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Das BMVI stellt jährlich 25 Millionen Euro für Radschnellwege bereit.
  • Baden-Württemberg hat als erstes Bundesland einen Förderantrag auf Finanzhilfen des Bundes gestellt und erhält 765.000 Euro für die beantragte Planung des Radschnellweges Heidelberg – Mannheim.
  • Kriterien => Radschnellwege sind:

    • mindestens 10 Kilometer lang;
    • haben prognostiziert 2000 Fahrradfahrten täglich;
    • sind mindestens 3 Metern (einspurig) und 4 Metern (zweispurig) breit;
    • sind von anderen Verkehrsmitteln getrennt;
    • haben sichere und komfortable Kreuzungspunkte;
    • haben eine hohe Belagsqualität und eine geringe Steigung.
  • Der Bund beteiligt sich mit durchschnittlich 75 Prozent an den Kosten für die Planung und den Bau von Radschnellwegen. Gefördert werden auch der Umbau von Kreuzungspunkten sowie die Sicherheitsausstattung der Wege inklusive Beleuchtung. Interessierte Gemeinden können beim jeweiligen Land Anträge stellen. Dieses beantragt dann die Bundesförderung.
  • Möglich wurde diese Förderung durch eine Änderung des Bundesfernstraßengesetzes.
  • Einige Bundesländer haben bereits Machbarkeitsstudien erstellt, auf deren Basis schnell Finanzhilfen für die Gemeinden beantragt werden können.

Förderprogramm „Stiftungsprofessuren Radverkehr“

  • Wir wollen den Radverkehr noch attraktiver und sicherer machen. Deshalb holen wir das Thema in die Hörsäle. Der Radverkehr wird Uni-Fach.
  • Das BMVI fördert erstmals Radverkehrs-Professuren. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die ihr Know-how dann vor Ort einbringen und in den Kommunen und Städten umsetzen. Konkret geht es darum, die Interessen von Radfahrern künftig noch stärker zu berücksichtigen – von der Infrastrukturplanung bis zur fahrradfreundlichen Gesetzgebung.
  • Gefördert werden Professuren zu Radverkehrsthemen aus den Fachrichtungen Ökonomie, Verkehrsplanung, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften sowie Technik und Digitalisierung.
  • Antragsberechtigt sind Hochschulen in öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Trägerschaft.
  • Die Professuren sollen zum Sommersemester 2020 starten. Sie werden bis zu fünf Jahr lang gefördert – mit einem jährlichen Höchstbetrag bis zu 400.000 Euro je Professur.
  • Das BMVI startet das Förderprogramm im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020. Mit den geförderten Professuren sollen Synergien genutzt werden, um den NRVP effektiv umzusetzen. Ziel ist eine interdisziplinäre Vernetzung.
  • Interessensbekundungen können bis zum 30. Juni 2019 per Mail gesendet werden an: nrvp@bmvi.bund.de

Aufklärung und Information

Das BMVI fördert jährlich im Rahmen von Zuschüssen für Präventionsmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit insgesamt rund 15 Millionen Euro eine Vielzahl von bundesweiten Projekten.

Wichtige Partner für Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen des Bundes im Bereich der Straßenverkehrssicherheit sind der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW).

Mit Zielgruppenprogrammen für die verschiedenen Altersgruppen und Verkehrsteilnehmerarten, wie z. B. „sicher mobil“, „BF 17“, „Aktion Junge Fahrer“ oder „FahrRad … aber sicher“ gehen DVR und DVW im Auftrag und mit finanzieller Förderung des BMVI aktiv auf die Menschen zu, um sie in Veranstaltungen und Aktionen für Fragen der Straßenverkehrssicherheit zu sensibilisieren. Aber auch andere Projekte, wie z.B. die „Track & Safety Days“ mit der Online-Plattform www.tsd2017.de für tuningbegeisterte Jugendliche oder die Internetplattform für Motorradfahrer in Zusammenarbeit mit dem Industrie-Verband Motorrad www.motorrad-aber-sicher.de mit vielen Themen zur Motorradsicherheit werden ebenso gefördert, wie Aufklärungsfilme für Jugendliche zu aktuellen Verkehrssicherheitsthemen mit Ralph Caspers, um eine zielgruppengenaue Ansprache zu gewährleisten. Die Projekte werden laufend aktualisiert und neuen Entwicklungen angepasst.

Beispiel: „Das Gesetz der Straße“ mit Ralph Caspers

Quelle: BMVI

Mehr bei uns auf Youtube:

https://www.youtube.com/channel/UCYkhpF3BjgtQBwk8IncDkRw

Um frühzeitig auf die Belange der Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen, werden mit Programmen wie „Kind und Verkehr“ und „Kinder im Straßenverkehr“ sowohl Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen wie auch Eltern von Kindern im Vorschulalter bei ihren verkehrserzieherischen Bemühungen unterstützt. Kinder werden aber auch direkt angesprochen: mit der Käpt´n Blaubär-Verkehrsfibel, die jedes Jahr mit aktuellen Themen rund um die Verkehrssicherheit neugestaltet wird und im Mai an viele Kindergärten und Grundschulen in Deutschland versandt wird. In diesen Heften zeigen die bekannten Kultfiguren Käpt’n Blaubär, Hein Blöd und die drei Bärchen in lustigen Geschichten, wo die Gefahren im Straßenverkehr sind und was Kinder tun müssen, um sich richtig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen. So werden Kinder auf spielerische und humorvolle Weise auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht.

Das Heft für Grundschulen finden Sie hier.

Das Heft für Kindergärten finden Sie hier.

Verkehrssicherheitsforschung

Das BMVI investiert 41 Millionen Euro in die Verkehrssicherheitsforschung durchgeführt von der BASt. Maßnahmen zur Verhütung von Verkehrsunfällen und zur Verringerung der Unfallfolgen sind ein zentraler Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Kenntnisse über den Status Quo und die Entwicklung des Unfallgeschehens sind für die Konzeption von Maßnahmen unerlässlich. Geeignete Prognoseverfahren zur künftigen Unfallentwicklung müssen dabei eine größtmögliche Differenzierung nach den relevanten Aspekten, beispielsweise dem Alter eines Verkehrsbeteiligten, aufweisen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Quelle: BMVI


„Runter vom Gas“

Jedes Opfer eines Verkehrsunfalls ist eines zu viel. Unter diesem Motto machen das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen stark. Der Grundgedanke: Mit einer emotionalen und positiven Ansprache soll „Runter vom Gas“ alle Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Die Kampagne richtet sich an Pkw-Fahrer/-innen,, Radfahrer/-innen,, Berufskraftfahrer/-innen, Motorradfahrer/-innen, Fußgängerin/-innen, Kinder, Fahranfänger/-innen, Senioren.

Die Initiatoren der Kampagne möchten ein gesellschaftliches Klima schaffen, das die Menschen ermuntert, sich auch in andere Verkehrsteilnehmer hineinzuversetzen und Rücksicht zu nehmen. „Runter vom Gas“ thematisiert seit Jahr 2008 viele relevante Unfallursachen und -risiken wie unangepasste Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer, Ablenkung, gefährliches Überholen und ungenügender Sicherheitsabstand. Zudem macht sich die Kampagne für das Anschnallen in Kraftfahrzeugen und das Tragen von Fahrradhelmen stark.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Eine Auswahl unserer Kampagnen für mehr Verkehrssicherheit

Quelle: BMVI

#HelmeRettenLeben - „Looks like shit. But saves my life.“

Mehr als die Hälfte der jungen Radfahrerinnen und Radfahrer sagen von sich selbst, dass sie nie oder nur selten einen Helm tragen. Und warum nicht? Weil es angeblich nicht cool aussieht. Mit unserer Aktion „Looks like shit. But saves my life.“ in Kooperation mit Starfotograf Rankin und „Germany’s next Topmodel“ richten wir uns gezielt an junge Menschen, um sie dazu zu motivieren, zum eigenen Schutz einen Helm aufzusetzen.

Statistik zum Helmtrageverhalten junger Menschen

Quelle: Runter vom Gas

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

Unsere Kampagne ‚Runter vom Gas‘ hat diesmal einen neuen Weg gewählt. Dabei wurden wir von ‚Germany’s next Topmodel‘ und dem Starfotografen Rankin unterstützt. Auch der Spruch entspricht vielleicht nicht so ganz dem üblichen Behördendeutsch. Er bringt die Botschaft aber ziemlich genau auf den Punkt: Helme retten Leben! Ungewöhnlich für ‚Runter vom Gas‘. Klar. Aber es geht darum, Aufmerksamkeit zu wecken. Ich freue mich, dass Alicija, Rankin und das gesamte Team von ‚Germany’s next Topmodel‘ unser wichtiges Anliegen unterstützen und sich gemeinsam mit uns für mehr Verkehrssicherheit einsetzen.

Gruppenbild der Fahrradkampagne "Looks like shit - but saves my life"

Quelle: Runter vom Gas



Mehr zu Kampagne auf RunterVomGas

#helmethairstyle

Die Aktion „#helmethairstyle“ im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ motiviert Frauen zum Tragen eines Fahrradhelms. Und das mit einem Augenzwinkern. Dafür machen ganzseitige Anzeigen in führenden Modemagazinen ungeliebte „Helmfrisuren“ zum absoluten Fashion-Statement. Ernster Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion: Insbesondere Frauen tragen beim Fahrradfahren ungern einen Helm, da sie um ihre Frisur fürchten.

Model der Kampagne "Helmet Hairstyle"

Quelle: Runter vom Gas

TippTippTot

Bundesminister Scheuer und der DVR warnen vor Handynutzung am Steuer. Mit einer Sekunde Ablenkung bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h legt der Autofahrer 14 Meter „blind“ zurück. Einen Anruf beantworten, eine E-Mail lesen oder eine SMS tippen – jede Sekunde der Ablenkung ist lebensgefährlich.

Zerbrochenes Smartphone, Bild der Kampagne "TippTippTot"

Quelle: Runter vom Gas

Tipp, tipp, tot. Multitasking am Steuer funktioniert nicht. Eine Nachricht auf dem Smartphone getippt bedeutet über 250 Meter blind fahren. Damit riskiert man nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer. Also: Hände ans Steuer und nicht ans Handy. Ich halte nichts davon, einfach die Geldbußen zu erhöhen. Unsere drastische Informationskampagne ist mir sehr wichtig und sensibilisiert alle Verkehrsteilnehmer nachhaltig.

Mehr dazu finden Sie hier.

„Runter vom Gas“, „Finger vom Handy“ und „Abstand halten“

Kommt ein Mensch im Straßenverkehr zu Tode, so sind davon im Durchschnitt 113 Personen unmittelbar betroffen: Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort. Inhaltlich steht bei den drei Motiven das Ausmaß des Leids durch Verkehrsunfälle mit Todesfolge im Mittelpunkt. Zu sehen sind Nahaufnahmen trauernder Mensch.

Runter vom Gas - Kampagnenbild

Quelle: Runter vom Gas

Mehr dazu finden Sie hier.

„Die Appelle ,Runter vom Gas‘, ,Finger vom Handy‘ und ,Abstand halten‘ sensibilisieren für drei der häufigsten Unfallursachen“.

Eine Sekunde Ablenkung kann alles verändern. #FingervomHandy

Weil Leben schön ist

Das Leben ist zu schön, um es leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Die Kampagne zeigt schöne Momente, für die es sich zu leben lohnt. Die Bilder zeigen was Verkehrsteilnehmer durch überhöhte Geschwindigkeit verlieren können - etwa ein lachendes Baby oder glückliche Freunde und Partner.

Das Making Of“ Weil Leben schön ist“. Danke an alle, die diese Kampagne mit ihrem persönlichen Einsatz möglich gemacht haben.

Quelle: Runter vom Gas

Auf 180: Besser ankommen mit Gernot Hassknecht

In 12 Episoden macht sich der Berufs-Choleriker daran, alle leichtsinnigen, vergesslichen und unbelehrbaren Verkehrsteilnehmer wachzurütteln. Jeden dritten Freitag im Monat nimmt er sich in typischer Hassknecht-Manier alle vor, an denen die übliche Verkehrserziehung ohne Wirkung abprallt. Ob Gurtmuffel, rücksichtslose Raser, Rad-Rambos oder aggressive Drängler – 2019 schafft Hassknecht sie alle.

2017 starben 205 Menschen bei Unfällen mit Pedelecs, zwei Drittel davon im Rentenalter. Darauf macht Gernot Hassknecht in der neuen Folge von #Auf180 lautstark aufmerksam und mahnt zu Vorsicht.

Quelle: Runter vom Gas

Mehr „Auf 180“ mit Gernot Hassknecht unter: https://www.runtervomgas.de/hassknechts-welt.html

Alle Aktionen im Rahmen der Kampagne „Runter vom Gas“