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Bundesminister Andreas Scheuer:

Deutschland kann Radverkehr! Vier Millionen Euro stellen wir für den Neubau der Fuß- und Fahrradbrücke in Mönchengladbach zur Verfügung. Die Brücke ist Teil eines umfassenden Radverkehrskonzeptes für die Stadt und die Region. Ein Vorbild-Projekt für einen starken Radverkehr, flexible Mobilität und mehr Umweltschutz.

Zum Projekt:

  • Das BMVI fördert mit rund 4,2 Mio. Euro den Neubau der Fuß- und Radwegebrücke Bettrather Straße in Mönchengladbach.
  • Das neue Bauwerk wird die massiv beschädigte alte Brücke ablösen. Damit gibt es für Radfahrenden und zu Fuß Gehende eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof.
  • Die Brückenbreite soll sich dabei an den Vorgaben für Radschnellwege orientieren.
  • Die Straßen, die an die Brücke angrenzen, sollen zu Fahrradstraßen umgestaltet werden.
  • Die Brücke soll zudem Teil einer potenziellen neuen Radvorrangroute durch Mönchengladbach werden, die im weiteren Verlauf Erkelenz mit Krefeld verbindet.
  • Für die Gestaltung des Bauwerks soll ein Wettbewerb gestartet werden.
  • Das gesamte Projekt soll bis Ende 2023 fertiggestellt sein.

Zum Förderprogramm:

Die neue Fahrradbrücke wird aus Mitteln des Bundesverkehrsministeriums für innovative Modellprojekte im Radverkehr gefördert. Für das Förderprogramm stellt das BMVI von 2020 bis 2026 insgesamt 171,8 Mio. Euro zur Verfügung.

Seit dem Förderaufruf 2019 sind mehr als 140 Interessenbekundungen eingegangen. Davon wurden bisher 37 Vorhaben als grundsätzlich förderwürdig bewertet. Neben der Warnowbrücke in Rostock, fördert das BMVI z.B. bereits den Umbau des „Ballindamm“ in Hamburg sowie die Planung einer Radvorrangroute in Nordrhein-Westfalen zwischen Düren und Jülich.

Bei diesem Programm werden Projekte gefördert, die vor allem zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr beitragen, etwa

  • richtungsweisende infrastrukturelle Bauwerke, wie Fahrradbrücken, Unterführungen, vollautomatische Fahrradparkhäuser oder fahrradgerechte Kreuzungslösungen an großen Knotenpunkten

und/oder die eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern, etwa

  • urbane oder quartiersbezogene Mobilitätskonzepte und -maßnahmen zum Radverkehr einschließlich seiner Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln und dem Fußverkehr.

Gefördert werden die Planung sowie Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Die Projekte sollen Erkenntnisse aus der Praxis, aber auch Ideen und Konzepte für weitere Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs liefern.