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Quelle: Fotolia / vege

Bei einem Software-Update bei 6,3 Mio. Fahrzeugen mit einer Reduzierung von durchschnittlich 30% bei durchschnittlichen NOx-Emissionen von 750 mg/km, ergibt sich eine Einsparung von 1417 Kilogramm pro km Fahrleistung aller umgerüsteten Fahrzeuge. Diese Maßnahme greift bereits zu 50%, da 3,2 Mio. Fahrzeug umgerüstet sind und wird in 2019 vollständig abgeschlossen.

Für eine Hardware-Nachrüstung kommt aufgrund des vorhandenen Bauraums nur rund ein Drittel der Euro 5 Diesel Pkw Flotte in Betracht. Das sind ca. 2 Mio. umrüstbare Fahrzeuge. Geht man von einer Einsparung von 65% bei durchschnittlichen NOx-Emissionen von 750 mg/km aus, so ergibt sich eine Einsparung von 975 Kilogramm pro km Fahrleistung aller nachgerüsteten Fahrzeuge. Das gilt auch nur, wenn alle bei einer kostenträchtigen Hardware-Nachrüstung mitmachen.

Damit hat die Hardware-Nachrüstung eine um 32% geringere Wirksamkeit als eine Software-Umrüstung.

Mobilität

Software-Updates können kurzfristig mit geringer Vorlaufzeit umgesetzt werden – 3,2 Mio. sind bereits umgerüstet. Dagegen benötigen die Vorarbeiten für eine Hardware-Nachrüstung mindestens 2 Jahre, können also nicht begonnen werden vor dem Jahr 2020. Damit wird die Wirksamkeit etwaiger Hardware-Nachrüstungen nicht vor einer möglichen EuGH-Behandlung zu den Grenzwertüberschreitungen in Deutschland in 2020 zum Tragen kommen.

Dagegen wird mit den vorgesehenen Maßnahmen der Software-Updates bis zur mündlichen Verhandlung des EuGH zur Überschreitung der NOx-Emissionen der überwiegende Te‎il der Städte von der Liste der Städte mit Grenzwertüberschreitungen verschwinden.


Hier die Aufschlüsselung der 6,3 Mio. Anträge nach Hersteller (Stand 01.09.2018):

Anträge Software-Updates Anzahl Fahrzeuge in Deutschland
VW
4.300.000
Daimler1.300.000
BMW300.000
Alfa Romeo4.000
Jeep21.000
Fiat55.000
Mazda78.000
Renault51.000
Dacia16.000
Subaru8.000
Suzuki6.000
Ford110.000
Opel90.000
Summe6.339.000